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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 15,1-3.11-32

Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören.

Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und ißt sogar mit ihnen.

Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:

Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.

Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.

Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.

Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.

Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.

Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.

Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.

Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.

Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.

Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.

Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.

Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.

Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.

Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.

Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.

Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.

Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.

Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.

Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.

Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.

Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Während wir weiter auf dem Weg der Fastenzeit in der Nachfolge voranschreiten, wird uns dieser Abschnitt des Evangeliums über die Vergebung vor Augen gestellt. Oft heißt es in den Evangelien, dass Jesus eine große Menschenmenge folgte, die sich vorwiegend aus Kranken, aus Sündern und Einsamen zusammensetzte. All das blieb nicht verborgen, vielmehr war die bevorzugte Beziehung Jesu zu den Sündern einer der Gründe, dass die Pharisäer Jesus beschuldigten. Diese Beziehung ist kein Zufall, sondern sie gehört zum Auftrag Jesu und, so könnte man sagen, zum Bild Gottes selbst. Deshalb antwortet Jesus auf die Vorwürfe, indem er nicht von sich selbst, sondern von Gott spricht und davon, wie Gott handelt und wie Gott ist. Im Gleichnis vom verlorenen Sohn möchte er uns genau dies aufzeigen, nämlich, wie das Verhalten Gottes ist. Das Gleichnis sollte vielleicht besser „Gleichnis vom barmherzigen Vater“ genannt werden anstatt „Gleichnis vom verlorenen Sohn“. Denn in erster Linie stehen weniger die Entscheidungen des Sohnes als vielmehr das ungewöhnliche Verhalten des Vaters im Mittelpunkt, der trotz allem, was geschehen ist, auf die Heimkehr seines jüngeren Sohnes wartet, ihn dann umarmt und ein Fest feiert. In Wirklichkeit sind beide Söhne fern von den Gefühlen des Vaters, die von grenzenloser Barmherzigkeit geprägt sind. So wartet der Vater auf die Rückkehr des Jüngeren und läuft ihm entgegen, sobald er ihn erblickt. Es ist einzigartig, dass sich ein alter Mann im schnellen Lauf auf den Weg macht, um diesem jungen Mann, der ihn abgelehnt und verraten hatte, entgegenzueilen. Gott aber hält es so. Er wartet auf uns, ist geduldig, und wenn wir uns dafür entscheiden wieder zu ihm zurückzukehren, kommt er uns eilends im Lauf entgegen, nur um uns zurückzubekommen. Hierin liegt die Bedeutung der christlichen Vergebung: Sie geht von Gott aus, noch bevor sich in uns die Reue regt. Von uns freilich wird verlangt, unser Bedürfnis anzuerkennen und aufzuhören zu denken, dass wir uns selbst genügen. Es ist an uns, die Vergebung anzunehmen und anzuerkennen. Die Szene mit dem Vater, der seinen Sohn umarmt, kann man als strahlende Ikone der Beichte sehen: die barmherzige Umarmung Gottes. Der Vater kann offensichtlich nicht ohne seine Söhne und Töchter sein. Deshalb geht er auch auf den älteren Sohn zu, der nicht mit hereinkommen will. Er möchte, dass auch dieser seinen Bruder umarmt. So ist Gott: Er geht uns immer in der Liebe voraus und läuft uns Sündern entgegen, um uns zu umarmen und um uns zu lehren, einander zu umarmen. Lassen wir es nicht zu, dass unser anmaßendes Gefühl im Recht zu sein und besser zu sein, das dazu führt, Rechte für uns selbst zu beanspruchen, uns von der Freude des Festes fernhält, wie es dem älteren Sohn widerfuhr. Die Fastenzeit ist eine günstige Zeit, um den Reichtum und die Freude der Vergebung zu leben, sei es in der Beichte, sei es in der Versöhnung mit den Schwestern und Brüdern.


22/03/2014
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