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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Die armenische Kirche gedenkt heute der während des Ersten Weltkrieges erlittenen Massaker, bei denen mehr als eine Million Armenier getötet wurden.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 24,35-48

Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

Während sie noch darüber redeten, trat er selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!

Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.

Da sagte er zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum laßt ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen?

Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Faßt mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht.

Bei diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und Füße.

Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sagte er zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?

Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch;

er nahm es und aß es vor ihren Augen.

Dann sprach er zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muß in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.

Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift.

Er sagte zu ihnen: So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen,

und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden.

Ihr seid Zeugen dafür.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium des heutigen Tages führt uns zum Ende des Ostertages. Die zwei Emmausjünger sind gerade im Abendmahlssaal angekommen, um den Jüngern zu erzählen, „was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.“ Die Apostel hatten immer noch Angst und befanden sich im Abendmahlssaal hinter verschlossenen Türen. Ohne Zweifel, für sie war es ein Ort voller Erinnerungen, sicherlich ein Ort, der schützte, aber der verschlossen war. Dies ist eine Versuchung, die wir alle gut kennen. Wie oft verschließen wir die Tür unseres Herzens, unseres Hauses, der Gruppe, der Gemeinschaft, der Familie, um ungestört zu bleiben, oder aus Furcht, etwas zu verlieren! Der Auferstandene ist aber weiter unter uns, er stellt sich sogar in die Mitte, nicht an den Rand, wie einer unter vielen, wie ein Wort unter vielen anderen. Er tritt ein und stellt sich in die Mitte als das Wort, das rettet, das uns aus allem Eingeschlossensein befreit. Seine ersten Worte als Auferstandener sind der Friedensgruß: „Friede sei mit euch!“ Die Jünger, die ängstlich und resigniert waren, denken, dass er ein Gespenst sei. Sie hatten vorher die Erzählung der Frauen gehört, die ihnen sagten, sie seien Jesus begegnet, und er sei am Leben. Aber die Distanz, die sich in den Tagen der Passion zwischen ihnen und Jesus aufgebaut hatte, hatte so ihren Geist getrübt und ihr Herz verhärtet, dass sie sich nicht mehr aus der Gefangenschaft der Furcht lösen konnten. Der Evangelist scheint damit sagen zu wollen, je weiter sich die Gläubigen von Jesus entfernen, umso größer wird ihr Unglaube, umso mehr werden sie von der Angst und Sorge um sich selbst ergriffen. Jesus steht nun in ihrer Mitte, und die ersten Worte des Auferstandenen sind: „Friede sei mit euch!“ Ja, die erste Frucht der Auferstehung ist der Friede. Sicherlich nicht ein Friede, der nur bedeutet, dass man nicht gestört wird, sondern jener, der aus der Liebe zu den Mitmenschen erwächst. Der Osterfriede blockiert nicht, er drängt uns mit Macht, aus uns selbst heraus– und auf die anderen zuzugehen. Der Osterfriede ist wie eine neue Macht der Liebe, die der ganzen Welt gilt. Auch wenn Ostern nur von einer kleinen Gruppe, so wie am Anfang nur von einigen Frauen, gelebt wird, so ist es doch Ostern für alle, für die ganze Welt. Den Aposteln erschien dies unmöglich. Für sie war Jesus tot, endgültig tot; seine Worte für immer getötet. Sie glauben nicht, was der Herr selbst ihnen mehr als einmal gesagt hat, dass er nach dem Tod auferstehen werde. Nun sehen sie ihn und sind voller Angst. Es kann doch nur ein Gespenst sein! Es ist ein liebevoller Tadel, wenn Jesus sagt: „Was seid ihr so bestürzt?“ Er wiederholt, was er in der Vergangenheit so oft zu ihnen gesagt hatte: die Feinde werden ihn dem Tod überliefern, aber er wird auferstehen. Wie oft sind auch wir skeptisch gegenüber den Worten Jesu. Nicht selten denken wir, sie seien wirklichkeitsfern, wie ein Gespenst. Doch das Evangelium schafft eine neue Realität, eine neue Gemeinschaft. Menschen, die zuerst verstreut und verängstigt waren, finden zusammen in einer neuen, geschwisterlichen Gemeinschaft. Dies geschah auch an jenem Tag, als er mit ihnen zu Tische saß. Das Leben aus der Zeit vor Ostern ging weiter. Jenes Mahl vereinigte sie mit Jesus. Jetzt begriffen sie, dass er für immer bei ihnen war. Was damals geschah, das geschieht auch heute, für uns und für die Jünger aller Zeiten, jedes mal wenn wir um den Altar des Herrn versammelt sind und das Brot brechen, das sein Leib ist.


24/04/2014
Gebet an Ostern


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