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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Katharina von Siena (1347–1380). Sie arbeitete für den Frieden, die Einheit der Christen und die Armen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 3,7-15

Wundere dich nicht, daß ich dir sagte: Ihr müßt von neuem geboren werden.

Der Wind weht, wo er will; du hörst sein Brausen, weißt aber nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist.

Nikodemus erwiderte ihm: Wie kann das geschehen?

Jesus antwortete: Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?

Amen, amen, ich sage dir: Was wir wissen, davon reden wir, und was wir gesehen haben, das bezeugen wir, und doch nehmt ihr unser Zeugnis nicht an.

Wenn ich zu euch über irdische Dinge gesprochen habe und ihr nicht glaubt, wie werdet ihr glauben, wenn ich zu euch über himmlische Dinge spreche?

Und niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.

Und wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muß der Menschensohn erhöht werden,

damit jeder, der (an ihn) glaubt, in ihm das ewige Leben hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus setzt sein Gespräch mit Nikodemus fort. Die Liturgie schlägt uns am Anfang dieses Abschnittes noch einmal die beiden Verse vor, die wir schon gestern gehört haben, als wollte sie betonen, dass im Mittelpunkt des Lebens eines Jüngers das „Neu–geboren–werden“ durch den Geist steht. Sein Wirken ist stark, wie das Wirken des Windes, aber auch geheimnisvoll, wie das Wirken des Windes geheimnisvoll ist: Man weiß nicht, woher er kommt und wohin er geht. Die griechische Vokabel „pneuma" kann sowohl Wind als auch Wort bedeuten. Dieser doppelte Sinn ermöglicht es dem Evangelisten zu betonen, dass der Wind oder auch der Geist zugleich auch Stimme, oder auch Wort, Verkündigung ist, und beide zusammen Macht und Bewegung sind. In dieser Sichtweise berühren wir das Herz des Johannesevangeliums, das geheimnisvolle Wirken des Geistes, der zum Glauben an Jesus und damit zum Heil führt. Dies ist ein Unterschied, der für einen jeden von uns entscheidend ist; für uns, die wir instinktiv dazu neigen, nur an uns selber zu glauben, nur den eigenen Überzeugungen zu trauen, nur dem zu folgen, was uns gefällt. Nikodemus lauscht aufmerksam auf die Worte des jungen Meisters. Ganz verwundert offenbart er all seine Skepsis, ja, sogar seinen Unglauben: „Wie kann das geschehen?" Jesus antwortet zunächst mit Ironie: „Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht?" Es ist nicht die Ironie von jemandem, der sich hocherhaben vorkommt und mit Verachtung auf jene schaut, die unten stehen. Es ist eine pädagogische Art und Weise Jesu, um Nikodemus zu helfen. Stolz und Resignation haben seine Augen getrübt und machten es ihm nicht möglich, die Neuheit Gottes zu sehen. Auch wir wissen nur zu gut, wie oft unsere vermeintliche Weisheit von Resignation bestimmt wird: Es gelingt uns nicht, dem Evangelium zu glauben und über unseren gewohnten Horizont, den wir für unveränderbar halten, hinauszublicken – trotz aller Enttäuschungen und Misserfolge, die mit unserem Leben einhergehen. Für Jesus ist es nicht so. Seine Weisheit ist viel weiter als unsere, denn es ist die Weisheit Gottes, der mit einer grenzenlosen Liebe auf die ganze Menschheit schaut. Aus dem Grund müssen wir immer wieder das Evangelium aufschlagen, damit wir lernen, mit den Augen Gottes zu sehen. Das Evangelium öffnet unsere Augen, sodass unser Schauen auf uns selbst, auf die anderen, auf die Welt, von den Worten und Blicken Jesu bestimmt sind. Er sagt zu Nikodemus: „Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist: der Menschensohn.“ So offenbart er Nikodemus, wer derjenige ist, der vor ihm steht und warum er so spricht: Er ist der einzige, der den Vater gesehen hat. Wer zu ihm steht, der steht zum Vater, der im Himmel ist. In diesem Moment antwortet Jesus auf die Frage des Nikodemus, wie die Geburt zu einem neuen Leben geschehen kann. Die Neugeburt im Geist geschieht durch das Kreuz, durch jene grenzenlose Liebe, die Jesus dazu geführt hat, sein eigenes Leben hinzugeben, um die Menschen zu retten, und die den Vater bewegte, ihn vom Tod zu erwecken. Er sagt zu Nikodemus, dass „der Menschensohn erhöht werden muss, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat.“ Das Kreuz, das eine Liebe trug, die gelebt wurde mit einer Zähigkeit, die stärker ist als der Tod, schlägt uns Jesus vor als das konkrete Fundament, um neu geboren zu werden. Wenn wir uns ihm und seinem Kreuz nähern, dann werden wir die Größe jener Liebe begreifen, die den Tod umarmt hat, um uns vom Bösen zu retten und ein Leben zu schenken, das kein Ende kennt.


29/04/2014
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