Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Propheten Jesaja.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 6,52-59

Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.

Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.

Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise, und mein Blut ist wirklich ein Trank.

Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm.

Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben.

Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.

Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt des Evangeliums führt uns ein in den zweiten Teil der Rede Jesu über das Brot des Lebens in der Synagoge von Kafarnaum. Als die Rede anfängt, eindeutiger zu werden und die Zuhörer in das Geheimnis Jesu einzubeziehen, da unterbrechen sie ihn und widersprechen ihm. Sie können nicht akzeptieren, dass dieser junge Mann aus Nazaret vom Himmel kommen und ein Gesandter Gottes sein soll. „Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?“ Sie reden so, weil sie sich nicht erniedrigen wollen, einen um Hilfe für ihr Leben zu bitten, der auf einer Stufe mit ihnen steht. Sie wollen sich nicht so weit demütigen, ihre Bedürftigkeit zuzugeben und ihre Hand auszustrecken, so wie das die Armen und die Bettler tun, die Hilfe brauchen. Sie wollen nicht von ihm abhängig sein. Sie sind sich selbst genug, gesättigt von dem Leben, das sie führen, auch wenn es nicht wahr ist, dass sie wirklich satt sind. Aber besser, bei dem bleiben, was man sieht; besser der triste Alltag, als in einen größeren Plan miteinbezogen zu sein, der es erforderlich macht, die eigene geizige Ruhe hinter sich zu lassen. Wer satt an sich selber ist, bittet nicht und wer nur mit sich selbst beschäftigt ist, erniedrigt sich nicht. Doch in Wahrheit haben wir, auch wenn wir satt und von Gütern, Speisen und Worten umgeben sind, Hunger, Hunger nach Glück und nach Liebe. Wir sollten mehr auf die Armen schauen, die beharrlich bitten, und sie nachahmen. In einer satten und konsumfreudigen Gesellschaft, die aber zugleich auch traurig und kurzsichtig ist, können sie die Lehrmeister für ein neues Leben werden. Sie zeigen das ganz offen, was wir im Verborgenen sind, Bettler um Liebe und um Aufmerksamkeit. Die Armen haben Hunger, nicht nur nach Brot, sondern auch nach Liebe – so wie wir. Jesus sagt auch zu uns: „Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.“ Um das Leben zu haben, reicht es nicht zu wollen, es reicht nicht zu verstehen – man muss essen, sich vom Evangelium und der Liebe der Schwestern und Brüder ernähren. Wir müssen zu Bettlern nach einem Brot werden, das die Welt nicht herzustellen und offensichtlich auch nicht zu geben vermag. Wir sind an den unentgeltlichen Tisch der Eucharistie geladen; alle können wir daran teilnehmen. Dieser Tisch nimmt den Himmel auf Erden vorweg. Immer wenn wir Anteil an ihm haben, nehmen wir auf Erden den Himmel vorweg. Am Altar finden wir das, was unseren Hunger stillt und unseren Durst löscht, heute schon und in Ewigkeit. Durch diese Speise lernen wir, was das ewige Leben ist, das es wert ist, gelebt zu werden: „… so wird jeder, der mich isst, durch mich leben“. Die Eucharistie formt uns neu, sodass wir nicht mehr nur für uns selbst leben, sondern für den Herrn und die Brüder und Schwestern. Das Glück und das ewige Leben hängen von unserer Fähigkeit ab, die Liebe aus dem Evangelium, die wir in der Eucharistie erhalten, Frucht tragen zu lassen. Deshalb sagten die Alten Väter, dass die Christen „von Sonntag zu Sonntag leben“, eben nach dem Gedanken der Eucharistie und der Haltung Jesu, der gekommen ist, um zu dienen und die Liebe unter den Menschen wachsen zu lassen.


09/05/2014
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri