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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Karl Lwanga, der zusammen mit zwölf Gefährten in Uganda den Märtyrertod erlitt (1886). Gedenken an den heiligen Johannes XXIII.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 17,1-11

Dies sagte Jesus. Und er erhob seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.

Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.

Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.

Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.

Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.

Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten.

Sie haben jetzt erkannt, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.

Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, daß du mich gesandt hast.

Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.

Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.

Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium überliefert uns den ersten Teil des Gebetes, das Jesus am Ende seiner langen Rede vor den Jüngern an den Vater richtet. Bis heute sind die Augen Jesu auf diese kleine Gruppe von Jüngern gerichtet, denen er sein geistliches Testament überlassen wollte. Nun, kurz bevor er zum Ölberg gehen wird, erhebt er seine Augen nach oben. Sein Blick möchte dem Blick des Vaters begegnen, und es beginnt das lange Gebet mit der Anrede, die einzigartig für ihn ist: "Vater". Schon zweimal hatte er diese Anrede gebraucht, vor der Auferweckung des Lazarus und bei der Begegnung mit den beiden Griechen. Jesus ist sich dessen bewusst, dass für ihn die Stunde gekommen ist, der Höhepunkt seiner Mission, der Moment, für den er auf die Erde gekommen ist. So bittet er den Vater, ihn zu verherrlichen, also zur Erfüllung zu bringen, wozu er ihn auf die Erde gesandt hat. Dann bittet er für die Jünger, dass sie Anteil am ewigen Leben erhalten mögen und erklärt, was dies bedeutet: „Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast“. Darin bestand das Wirken Jesu. Nun möchte er die Jünger vor den Vater bringen. Der Beginn des Gebets betont, dass das Handeln des Vaters an erster Stelle steht. Er sagt zum Vater: „Sie gehörten dir und du hast sie mir gegeben“. Jesus scheint damit betonen zu wollen, dass die Wahl der Jünger nicht zufällig, nicht beliebig vollzogen wurde und nicht einmal nach seinem Willen stattfand. Jesus hat die Jünger ausgewählt, nachdem er gebetet hatte. Diese kleine Gruppe ist eine Frucht des Gebets. Sie ist ein Geschenk des Vaters. Überdies wiederholt Jesus oft, dass er gekommen ist, um den Willen des Vaters zu tun und nicht seinen Willen. Genau dies hat er die Jünger auch gelehrt. Er hat sie gleichsam auf den Vater hin ausgerichtet, der im Himmel ist, und sagt: „Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist“. Die Jünger haben das Herz der Botschaft des Evangeliums empfangen: „Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast“. Sie sind nun die Erben dieser Offenbarung, die sie wiederum den anderen weiterverkünden müssen. Jesus vertraut ihnen sein eigenes Wirken an. Er kennt sie gut, jeden Einzelnen. Er kennt ihre Fähigkeiten, aber auch ihre Schwächen, ihre Fehler und ihre Engherzigkeit. Das Gebet zum Vater ist für sie: „Für sie bitte ich“. Die Seele Jesu ist voller Gedanken und voller Sorgen. Seine größte Sorge gilt nun diesen Jüngern, nicht sich selbst und nicht dem, was ihn erwarten wird. Im Garten von Getsemani wird er bald darauf die Sorge um den Kelch, den er trinken muss, in die Hände des Vaters legen, um sich dann sogleich völlig Ihm hinzugeben. In diesem Moment gilt sein Gebet dieser kleinen Gruppe von Jüngern. Er vertraut sie dem Vater an, damit er sie beschützt. Jesus weiß, dass der Fürst des Bösen auf jede Weise versuchen wird, sie vom Evangelium zu entfernen. Nun, da er diese Welt verlässt, möchte er, dass der Vater sie weiter behütet und beschützt. Dies ist ein Gebet, das Jesus weiterhin im Himmel verrichtet, damit der Vater alle seine Jünger beschützt und sie vom Bösen befreit. Dies ist das wahrhaft priesterliche Gebet für das ganze Volk.


03/06/2014
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