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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 21,5-19

Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.

Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.

Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.

Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.

Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.

Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.

Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriß das Netz nicht.

Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und eßt! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war.

Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.

Dies war schon das dritte Mal, daß Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!

Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, daß ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!

Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.

Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium führt uns in die Zeit nach der Auferstehung. Der auferstandene Jesus erscheint zum dritten Mal am Ufer des Sees von Tiberias. Es ist der Ort, wo er den ersten Jüngern begegnet war und sie gerufen hatte, ihm nachzufolgen. Am gleichen Ufer, gleichsam zu einem Neubeginn, begegnet ihnen Jesus erneut, nachdem sie sich verirrt und zerstreut hatten. Dort fragt er Petrus drei Mal nach der Liebe, bevor er ihm den pastoralen Auftrag in der Kirche anvertraut. Jesus weiß genau, dass das einzige, was Petrus für immer an ihn binden kann, nicht Pflichtgefühl oder Willenskraft sind, sondern nur der Wunsch, mit seiner Zuneigung die unendliche Liebe zu erwidern, die er empfangen hat. Deshalb fragt Jesus dreimal hintereinander, gleichsam um zu betonen, dass wir vor einer grundlegenden Frage stehen, die wir uns jeden Tag stellen müssen. Jesu Frage nach der Liebe nimmt kein Ende, denn die Liebe ist immerwährend. Diese Frage wird nicht nur an Petrus gerichtet. Jesus fragt jeden Jünger: „Liebst du mich?“ Es handelt sich hier aber nicht einfach um ein abstraktes Gefühl oder etwas, das sich nur in der Beziehung zwischen Jesus und dem Jünger entwickelt. Die Liebe, nach der Jesus Petrus fragt, ist ganz von der Verantwortung gegenüber den Mitmenschen erfüllt. Er bittet Petrus, seine Schafe zu „weiden“. Die Liebe Jesu kennt immer auch Verantwortung für die anderen. Die Liebe ist nie selbstbezogen und nie vom Heilsplan Jesu getrennt. Auch in diesem Sinne ist Petrus der Erste, der lehrt, wie man Jesus liebt und wie man auch gegenüber den Schwestern und Brüdern Verantwortung übt. Im Gespräch mit Jesus ist die Antwort des Petrus zunächst stolz und gleichzeitig schmerzerfüllt, denn er meint, der Herr würde ihm nicht vertrauen. Doch die Hartnäckigkeit seines Meisters besiegt seinen Widerstand und legt seine Schwäche offen. So verspürt er stark das Bedürfnis, sich noch einmal dem Herrn anzuvertrauen, um zu lernen, was es heißt, mit ganzem Herzen zu lieben, mit ganzer Seele und aller Kraft. Die folgenden Worte lassen uns einen Blick in die Zukunft des Apostels werfen: „Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst“. Petrus wird endlich seine Stärke finden, die nicht in seiner Selbstständigkeit besteht, wie er zuerst dachte, sondern darin, sich ganz dem Herrn anzuvertrauen und sich von ihm führen zu lassen, um dorthin zu gelangen, wohin er es sich nicht einmal vorstellen konnte zu gehen. So verwirklicht sich die Prophetie eines Fischers, dem es gelingt, mit den Netzen des Evangeliums eine große Menge Menschen zum Herrn hinzuziehen. Das Wirken des Hirten bleibt aber nicht ohne das Kreuz. So war es für Jesus, und so ist es auch für die Jünger. Der Weg des Petrus ist der Weg eines jeden Jüngers, der dem Evangelium folgen möchte: Nur mit Jesus haben wir das wahre Leben, das auch durch das Leiden hindurchführt. Petrus weiß weder, wohin er gelangen wird, noch welche Wege er zu überwinden haben wird. Er weiß, dass er auch leiden müssen wird, doch die Gewissheit über die Liebe des Meisters befähigt ihn dazu, aufs Neue auf die gleiche Einladung zu antworten, die er zum ersten Mal am selben Ufer vernommen hat: „Folge mir nach!“.


06/06/2014
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