Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Irenäus, Bischof von Lyon, der als Märtyrer starb (130–202). Aus Anatolien kam er nach Frankreich, um das Evangelium zu predigen. Für die Muslime beginnt der Fastenmonat Ramadan.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 8,5-17

Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:

Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.

Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.

Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, daß du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.

Auch ich muß Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.

Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;

die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.

Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund.

Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, daß dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte.

Da berührte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.

Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken.

Dadurch sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Jesus mit der Bergpredigt eine wichtige Rede beendet hatte, begann er sein pastorales Wirken in Kafarnaum, jener Stadt, die er sich zum neuen Aufenthaltsort wählte. Auf der Straße hatte er bereits einen Aussätzigen geheilt (8,1–4), und nun betritt er die Stadt. Es nähert sich ihm ein Hauptmann, ein Mann, dem der Kult und die Traditionen Israels fremd sind. Doch sein Diener ist krank. Deshalb wendet er sich an Jesus. Er weiß nicht so recht, wie er Jesus den Fall schildern soll und wie er bitten soll. Doch sein Herz ist voller Schmerz um diesen kranken Diener, der große Schmerzen hat. Jesus sieht das Herz des Hauptmanns und lässt sich davon bewegen. Er antwortet ihm sofort, dass er zu ihm nach Hause kommen und den Diener heilen wird: „Ich will kommen und ihn gesund machen.“ Wir hätten wohl an dieser Stelle aus dieser ganz und gar unentgeltlichen Großzügigkeit unseren Nutzen gezogen. Nicht aber der Hauptmann. Er schämt sich nur noch mehr. Er steht vor sich selbst, vor seinem Leben, vor einem Urteil über sich. Mit spontaner Wahrhaftigkeit sagt er, dass er nicht würdig sei, dass der Meister zu ihm nach Hause kommt. Er schämt sich angesichts eines so guten Menschen, auch deshalb, weil Jesus sich unrein machen würde, wenn er sich in das Haus eines Heiden begäbe. Dieser Hauptmann spricht voller Rührung jene wunderschönen Worte aus, die wir alle heute noch in der Liturgie wiederholen: „Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst, aber sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.“ Jesus ist verwundert über den Glauben dieses Hauptmanns und stellt ihn vor allen als Beispiel hin. Er sagt zu ihm: „Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast.“ Der Diener des Hauptmanns wird tatsächlich durch die Worte Jesu geheilt. Das ist ein Beispiel für die Macht des gläubig verrichteten Gebets. Der Herr ist gleichsam gezwungen, sich der Anfrage dieses Hauptmanns zu beugen. Er sagt nicht nur wie zu Beginn „Ich will kommen und ihn gesund machen“, sondern er unterstreicht die Kraft des Glaubens bei diesem Hauptmann: „Es soll geschehen, wie du geglaubt hast.“ Jesus heilte nicht nur den Diener – der Evangelist schreibt: „Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund“ –, sondern auch den Hauptmann; denn vor diesem Meister hatte der Hauptmann entdeckt, unwürdig zu sein, aber er hatte auch jenen gefunden, der ihn von Resignation und Angst befreit. Jesus geht weiter in die Stadt Kafarnaum hinein und betritt das Haus, in dem er wohnen wollte. Hier findet er die Schwiegermutter des Petrus fiebernd im Bett vor. Jesus nimmt sie an der Hand und heilt sie. Das Wunder wird auf einfache Weise erzählt, so als ob damit betont werden soll, dass bereits die Tatsache, einem alten Menschen die Hand zu geben und ihm zu helfen, damit er zu Hause bleiben kann, Heilung bedeutet. Die Begebenheit schließt ab mit den vielen Kranken, die sich vor der Tür des Hauses einfanden, in der sich Jesus befand. Jesus heilte sie alle. Dies ist eine Szene, die alle christliche Gemeinschaften vor die Frage nach ihrer Anwesenheit und ihr Wirken in den Städten von heute stellen muss. Alle sind aufgerufen, ein Ort der Aufnahme und des Heils zu sein.


28/06/2014
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
12
Montag 12 Dezember
Gedenken an die Armen
DEZ
13
Dienstag 13 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
14
Mittwoch 14 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
15
Donnerstag 15 Dezember
Gedenken an die Kirche
DEZ
16
Freitag 16 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
17
Samstag 17 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
18
Sonntag 18 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri