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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 10,7-15

Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.

Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.

Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.

Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.

Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlaßt.

Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden.

Wenn das Haus es wert ist, soll der Friede, den ihr ihm wünscht, bei ihm einkehren. Ist das Haus es aber nicht wert, dann soll der Friede zu euch zurückkehren.

Wenn man euch aber in einem Haus oder in einer Stadt nicht aufnimmt und eure Worte nicht hören will, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen.

Amen, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom und Gomorra wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.


Jesus hat die Zwölf erwählt und ihnen die Mission der Verkündigung des Kommens des Reiches Gottes anvertraut. Dann erklärt er weiter den Inhalt der Verkündigung, den die Jünger allen weitergeben sollen, denen sie begegnen.
Das Evangelium, das verkündet werden muss, hat einen zentralen Kern, auch wenn es auf sehr verschiedene Weise erklärt werden kann, ausgehend von den unterschiedlichen Menschen und Völkern. Jesus trägt den Jüngern auf: „Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe. Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus!“ Er fügt hinzu, dass sie den Frieden in die Häuser der Menschen einkehren lassen sollen. Dies ist ein wesentlicher und unumgänglicher Gedanke für die Jünger und für die Kirche aller Zeiten sowie für jede christliche Gemeinschaft und muss die erste und wahre Sorge der Jünger sein. Jesus warnt sie, sich nicht von anderen Sorgen überwältigen zu lassen und zählt diese auf: Gold, Silber, Kupfermünzen, Vorratstasche, ein zweites Hemd, Schuhe und Wanderstab. Zwar scheinen diese Dinge nützlich zu sein, wenn nicht sogar notwendig für die Mission. In Wahrheit aber entfernen sie die Jünger oft auf hinterlistige Weise vom absoluten Vorrang des Evangeliums. Wir müssen immer wieder über diesen Abschnitt des Evangeliums nachdenken, damit wir den wahren Schatz verstehen, der uns übergeben wurde, und wir müssen verstehen, dass unsere Kraft allein in Jesus liegt. Sicherlich gründet sie nicht in unseren Organisationsformen, Programmen oder Strategien. Jesus verweist auf den Frieden als Gabe, die die Jünger in die Städte, Dörfer und Häuser der Menschen tragen müssen. Der Evangelist Lukas spricht im parallelen Abschnitt vom Friedensgruß: „Friede diesem Haus!“ (10,5). Diesen Gruß hat die Welt heute besonders nötig. Die ersten zehn Jahre des neuen Jahrhunderts sind bereits vergangen, doch die Welt ist nach wie vor gezeichnet durch Gewalt und Konflikte, die das Leben vieler Menschen vergiften. Oft sind es genau unsere Häuser und unsere Familien, die diesen Frieden suchen, doch nicht finden. Dennoch bleibt er die einzige Basis für ein ausgeglichenes und glückliches Leben. Spannungen und Unverständnis machen zu oft aus unseren Häusern Orte von Spaltungen und Brüchen. Die christliche Gemeinschaft ist dazu berufen, für den Frieden zu arbeiten und ihn in Konfliktsituationen hinein zu tragen, die den Völkern wie auch den Häusern unserer Städte Leid zufügen. Die Jünger Jesu sind wie Schafe in diese Welt gesandt: als schwache, doch friedfertige und friedensstiftende Männer und Frauen. Hierbei stoßen sie auf Widerstand, wovor uns das Evangelium warnt: „Wenn man euch aber ... nicht aufnimmt ...“. Die fehlende Aufnahme und die Ablehnung verringern weder die Kraft noch das Wissen darum, dass die einzige Mission der Kirche darin liegt, das Evangelium zu verkünden und den Frieden allen Menschen zu bringen.


10/07/2014
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