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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 10,34-42; 11,1

Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;

und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.

Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.

Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.

Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.

Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten.

Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - amen, ich sage euch: Er wird gewiß nicht um seinen Lohn kommen.

Als Jesus die Unterweisung der zwölf Jünger beendet hatte, zog er weiter, um in den Städten zu lehren und zu predigen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus verlangt von den Jüngern eine radikale Liebe, eine Liebe, die alles übersteigt. Wenn wir uns lieben lassen, können wir diese Forderung verstehen, die von Jesus sonst übertrieben wäre. Tatsächlich hat er die Seinen mehr geliebt als alles andere, mehr noch als sein eigenes Leben. Für uns, die wir im Grunde ängstlich sind, scheint er jemanden auszuschließen. Nur wenn man Ihn mehr als jeden anderen liebt, können wir wirklich lernen alle zu lieben. Allein wer diese Liebe hat, ist des Herrn „würdig“. Innerhalb weniger Zeilen wiederholt sich dreimal die Aussage „ist meiner nicht würdig“. Wer jedoch kann sich für die Aufnahme des Herrn als würdig erweisen? Es genügt, realistisch auf das Leben eines jeden von uns zu blicken, um uns unserer Kleinheit und unserer Sündhaftigkeit gewahr zu werden. Jünger Jesu zu sein ist weder leicht, noch versteht es sich von selbst. Das Jüngersein ergibt sich nicht von Geburt oder der Tradition her. Das Evangelium spricht davon, von welcher Erhabenheit die Entscheidung zur Jüngerschaft ist. Die Radikalität in dieser Entscheidung ist wahre Liebe. Die Jünger Jesu sind dazu aufgerufen, ihn mehr als alles andere zu lieben. Nur so können sie den Sinn ihres Lebens wiederfinden. Jesus kann deshalb sagen: „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.“ Dies ist eine der am häufigsten überlieferten Aussagen Jesu, die im Evangelium sechs Mal vorkommt. Der Jünger „gewinnt“ sein Leben in der Auferstehung, wenn er es für die Verkündigung des Evangeliums „verliert“, also sein Leben bis zum Tod einsetzt. Dies steht der Auffassung der Welt genau entgegen. Diese drängt zur Einstellung, das Glück läge darin, das Leben, die Zeit, die Reichtümer und die Interessen für sich zu erhalten. Der Jünger hingegen findet sein Glück, wenn er für die anderen und nicht nur für sich selbst lebt. In Wirklichkeit lehrt uns Jesus, wie wir gut leben können, denn nur das, was wir verlieren, bleibt bei uns. Darin liegt die menschliche Wahrheit: Nur die verschenkte Liebe wird zu unserer Liebe!
Wir befinden uns am Ende dieses „Handbuchs“ für die Jünger in Mission – so könnte man das 10. Kapitel des Matthäusevangeliums bezeichnen – , und Jesus fügt einige Hinweise hinsichtlich dessen an, wie es den Jüngern gebührt aufgenommen zu werden. Er sagt: „Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.“ Die Würde des Jüngers liegt in der Identifikation mit dem Meister. Der Jünger trägt nämlich nicht sein eigenes Wort weiter, sondern das Wort Gottes. Jesus nennt sie auch „klein“: Der Jünger besitzt tatsächlich weder Gold noch Silber. Er hat keine Vorratstasche und kein zweites Hemd. Er soll keine Schuhe und keinen Wanderstab mit auf den Weg nehmen (Mt 10,9–10). Der einzige Reichtum des Jüngers ist das Evangelium. Angesichts des Evangeliums ist auch der Jünger klein und vom Evangelium völlig abhängig. Diesen Reichtum müssen wir aufnehmen und weitergeben.


14/07/2014
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