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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 14,13-21

Als Jesus all das hörte, fuhr er mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach.

Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.

Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen, und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.

Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen!

Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns.

Darauf antwortete er: Bringt sie her!

Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten,

und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übriggebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll.

Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die heutige Liturgie schlägt uns den Abschnitt des Evangeliums vor, den wir gestern gehört haben, den Abschnitt über die erste Brotvermehrung bei Matthäus. Er beginnt damit, dass Jesus sich nach der Nachricht vom Tod des Täufers in eine einsame Gegend zurückziehen will. In der Tat zog sich Jesus oft zurück, und der Evangelist berichtet dies mindestens zehn Mal. Es geht Jesus weniger dar-um, der Menge zu entfliehen als darum, das Gebet vor dem Vater zu suchen, vor allem bevor er wichtige Entscheidungen treffen musste. Doch dieses Mal hatte die Menge davon erfahren und war ihm zuvorgekommen. Wir können uns den Beginn der vor uns liegenden Woche auch auf diese Weise vorstellen. Vor unseren Augen liegt die Menschenmenge in unseren Städten, die wachsende Zahl von armen und einsamen Menschen, die endlose Reihe derer, die vor Krieg und Hunger flie-hen und eine glücklichere Zukunft suchen. Der Evangelist bemerkt, dass die Gegend einsam war. Es geht hier wohl weniger um eine karge Gegend - wenig später ist vom Gras die Rede - als darum, das Fehlen von Liebe zu betonen, von Solidarität und Frieden, was unsere Städte zu Wüsten macht, zu Orten, an denen man unmöglich gut leben kann. Mit dieser Menge, die an einsamen Orten wohnt, hat Jesus Mitleid. Sofort beginnt er, die Kranken zu heilen, die sich ihm genähert hatten. Diesen Ruf richtet der Herr zu Beginn dieser Woche noch einmal an alle von uns: nicht aufzuhören, mit denen Mitleid zu haben, denen wir begegnen, bei den Armen stehen zu bleiben, bei den alten Menschen zu sein, die Kranken zu trösten, denen zu helfen, die um Hilfe bitten. In die Wüste dieser Welt ist der gekommen, der Mitleid hat, der, der es versteht, nicht sich selbst zu bemitleiden, wozu im Allgemeinen jeder von uns bereit ist, sondern die anderen, die Schwächsten. Dieses Mitleid ist groß, großzügig und ohne Grenzen. Auch die Jünger verspüren ein Gefühl des Mitleids, so dass sie Jesus vorschlagen, die Menschen wegzuschicken, da sie sich in einer einsamen Gegend befanden und es nun Abend war. Ihre Bemerkung war mehr als vernünftig. „Der Ort ist abgelegen“, sagen sie zu Jesus, „und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können.“ Doch dieses Mitleid der Jünger war von Resignati-on geprägt. Oft sind auch wir resigniert vor der gegenwärtigen Situation und denken, es sei unmög-lich, den gewöhnlichen Lauf der Dinge zu verändern. Für Jesus ist das nicht so. Er ist gekommen, um uns aus der Wüste dieser Welt zu retten, aus der Resignation vor einer Welt, in der das Böse unbesiegbar zu sein scheint. Jesus erwidert den Jüngern: „Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen.“ Der Herr weiß genau, dass die Jünger wenig in Händen haben: gerade einmal fünf Brote und zwei Fische. Doch er ruft sie trotzdem, auf die Not dieser Menge zu antworten. Jesus weiß, dass nicht die natürlichen Fähigkeiten der Jünger das Wunder bewirken. Das Wunder wirkt der Herr, wenn wir unser Vertrauen in seine Hände legen, jene wenigen Brote und Fische, die wir haben. Wirklich vervielfältigt der Herr unsere Energien und Kräfte, wenn wir uns ihm anvertrauen. Sicher, er braucht unsere Hände und deshalb ruft er uns, teilzuhaben an seinem Traum für die Welt und das große Gastmahl der Liebe und des Friedens für alle Völker vorzubereiten. Doch es sind sein Wort und seine Gnade, die die Liebe und den Frieden vervielfältigen. Wenn wir uns ihm anver-trauen, wenn wir seinem Wort gehorchen wie es die Jünger taten, wird sich auch heute die Liebe in unseren Städten vervielfältigen. Die Armen werden endlich geliebt sein, und das in überreichem Maß. Das ist auch der Sinn der zwölf Körbe, die übrig blieben. Die Liebe zu den Armen macht die Jünger im Herzen reicher und bereiter, denen zu antworten, die sie bitten. So wie es mit dem Licht in der Osternacht geschieht, wächst die Liebe, wenn sie in überreichem Maß gegeben wird.


04/08/2014
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