Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Matthäus 16,13-23

Als Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn?

Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten.

Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?

Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes!

Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel.

Ich aber sage dir: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen, und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.

Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Dann befahl er den Jüngern, niemand zu sagen, daß er der Messias sei.

Von da an begann Jesus, seinen Jüngern zu erklären, er müsse nach Jerusalem gehen und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten vieles erleiden; er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen.

Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe; er sagte: Das soll Gott verhüten, Herr! Das darf nicht mit dir geschehen!

Jesus aber wandte sich um und sagte zu Petrus: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Du willst mich zu Fall bringen; denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Jesus an das Ostufer des Sees Genesaret gelangt ist und den Blinden von Betsaida geheilt hat, geht er mit den Jüngern nach Cäsarea Philippi, das an der Nordgrenze des damaligen Palästina lag und dessen Bevölkerung heidnisch war. Vielleicht wollte er mit den Jüngern etwas alleine bleiben. Jede christliche Gemeinschaft oder Gemeinde braucht solche Momente, nicht für eine leere und falsche Vertraulichkeit, sondern um in der Erkenntnis des Herrn und in der Liebe zu ihm zu wachsen. Nun fragt Jesus die Jünger, was die Leute von ihm sagten. Er wusste genau, dass es eine sehr lebhafte Erwartung des Messias gab und man ihn sich als einen politisch und militärisch starken Mann vorstellte. Er sollte das Volk Israel von der Sklaverei der Römer befreien. Diese Erwartung war jedoch der Mission Jesu völlig fremd, denn ihm ging es um die Befreiung der Menschen von der Sklaverei der Sünde und des Bösen. Die Meinungen der Leute über Jesus waren sehr vielfältig: Am Hof des Herodes dachte wohl so mancher, das der Täufer wiedererstanden sei, andere hielten ihn für Elija, während andere sagten, er sei Jeremia, der nach einer damals verbreiteten Ansicht vom Berg Nebo die Bundeslade und die heiligen Geräte wiederholen würde, die bei der Verbannung ins Exil dort versteckt worden waren. Doch nachdem Jesus diese Antworten der Jünger gehört hat, wendet er sich direkt ans Herz der Jünger: „Ihr aber, für wen haltet ihr mich?“ Er braucht die Eintracht mit den Jüngern, er strebt danach, dass sie ein gemeinsames Empfinden mit ihm haben und seine wahre Identität kennen. Petrus ergreift das Wort, er antwortet für alle und bekennt seinen Glauben an ihn als den Messias. Daraufhin wird er sofort seliggepriesen. Petrus und diese bescheidene Jüngerschar gehören zu den „Kleinen“, denen der Vater die Dinge offenbaren will, die seit der Gründung der Welt verborgen sind. Er, Simon, ein Mann wie alle, aus „Fleisch und Blut“, empfängt in der Begegnung mit Jesus eine neue Berufung, eine neue Aufgabe, eine neue Verpflichtung: Er soll ein Fels, also eine Stütze für die anderen, mit der Vollmacht, neue Freundschaften zu knüpfen und die vielen Fesseln der Sklaverei zu lösen, die daran hindern, dem Evangelium zu folgen. Die Antwort des Petrus, die er im Namen aller gibt, ermutigt Jesus und erlaubt es ihm, zu der wahren Vertrautheit überzugehen, die in der Kommunion mit ihm und seinem Geheimnis liegt. Jesus öffnet ihnen sein Herz und zeigt ihnen, was das Ende sein wird, das ihn in Jerusalem erwartet. Er zeigt, dass der Messias kein Mächtiger ist, sondern ein Schwacher, der sogar getötet werden wird. Petrus versteht nicht, was Jesus da sagt; er glaubt sogar, er fantasiere. Aus seinem Instinkt heraus, nicht aus dem Glauben, aus dem er vorher gesprochen hat, möchte er Jesus von seiner Mission und vom Weg nach Jerusalem abbringen. Tatsächlich ist er es, der noch einen weiten Weg zurückzulegen hat, bis er den Herrn versteht, wie übrigens auch jeder von uns. So sagt ihm Jesus: „Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen!“, wenn man wörtlich übersetzt, könnte man auch sagen: „Geh zurück hinter mir her!“, als wollte er ihn auffordern, sich wieder in die Nachfolge des Evangeliums zu begeben.


07/08/2014
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri