Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 4,31-37

Jesus ging hinab nach Kafarnaum, einer Stadt in Galiläa, und lehrte die Menschen am Sabbat.

Sie waren sehr betroffen von seiner Lehre, denn er redete mit (göttlicher) Vollmacht.

In der Synagoge saß ein Mann, der von einem Dämon, einem unreinen Geist, besessen war. Der begann laut zu schreien:

Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes!

Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlaß ihn! Der Dämon warf den Mann mitten in der Synagoge zu Boden und verließ ihn, ohne ihn jedoch zu verletzen.

Da waren alle erstaunt und erschrocken, und einer fragte den andern: Was ist das für ein Wort? Mit Vollmacht und Kraft befiehlt er den unreinen Geistern, und sie fliehen.

Und sein Ruf verbreitete sich in der ganzen Gegend.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Jesus aus Nazaret vertrieben worden ist, lässt er sich in Kafarnaum nieder, einer sehr lebhaften Kleinstadt, die zu „seiner Stadt“ wird. In dieser Stadt beginnt er von Neuem mit seiner Verkündigung. Lukas zeigt ihn, während er lehrt. Plötzlich beginnt ein von einem unreinen Geist besessener Mann zu schreien: „Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret?“ Jesus befiehlt dem unreinen Geist, den Mann zu verlassen, und sofort verlässt er ihn. Lukas schreibt, dass alle erschraken und sich fragten, wer hier mit einer solchen Vollmacht spricht, dass sogar die unreinen Geister fliehen. Wir wissen nicht genau, was die Erzählung des Evangeliums beabsichtigt, wenn von den unreinen Geistern die Rede ist. Zumindest waren sie in der Lage, das Leben der Menschen derart zu beeinträchtigen, dass ihr physisches und psychisches Gleichgewicht gestört wurde. Wenn wir an das Durcheinander und die Ängste denken, die unsere Städte häufig hervorbringen, sind wir meiner Meinung nach nicht weit vom Verständnis dieser Erzählung entfernt. Die unreinen Geister, von denen das Evangelium spricht, sind keine fremden und unbekannten Geister. Wir kennen sie genau, sie sind vielleicht in uns allen vorhanden. Es handelt sich um die Geister der Gleichgültigkeit, der üblen Nachrede, der Selbstliebe, der Angst vor Ausgrenzung und der Angst, von anderen nicht gemocht zu werden. Es sind die Geister der Demütigung und des Misstrauens, das uns ängstlich und gewalttätig macht. Es sind die Geister des Egoismus, durch die wir unser Leben ohne Rücksicht auf andere gestalten, die Geister des Hasses und der kleineren oder größeren Rachegedanken. Wie viele andere böse und unreine Geister herrschen unter uns, richten unser Leben und unsere Beziehungen zu anderen zugrunde und machen uns oft einsamer und trauriger! Leider bleibt es häufig bei einer rein psychologischen Erklärung, die vorgibt, dass eine besondere Behandlung oder spezielle Medikamente Erleichterung und Heilung verschaffen. Zweifellos muss der Fortschritt der Wissenschaft auch im Bereich der menschlichen Seele berücksichtigt werden. Doch es geht um ein tieferes Bedürfnis, denn die Gegenwart des Bösen im Leben der Menschen erfordert eine Umkehr des Herzens. Dadurch wird das Böse ferngehalten, und die unreinen Geister fliehen. Wenn wir uns fragen, wie diese unreinen Geister ausgetrieben werden können, reichen Medikamente oder Therapien nicht aus. Die grenzenlose Liebe Gottes, der niemand widerstehen kann, ist notwendig. Jesus schenkt seinen Jüngern diese außergewöhnliche Macht der Liebe, der sogar die unreinen Geister gehorchen. Diese Vollmacht übte Jesus gegenüber allen aus. Er hat sie auch seinen Jüngern geschenkt, damit sie im Lauf der Jahrhunderte aus ihr heraus handeln.


02/09/2014
Gedenken an die Mutter des Herrn


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri