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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Gregor den Großen (540–604), Papst und Kirchenlehrer.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 4,38-44

Jesus stand auf, verließ die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon hatte hohes Fieber, und sie baten ihn, ihr zu helfen.

Er trat zu ihr hin, beugte sich über sie und befahl dem Fieber zu weichen. Da wich es von ihr, und sie stand sofort auf und sorgte für sie.

Als die Sonne unterging, brachten die Leute ihre Kranken, die alle möglichen Leiden hatten, zu Jesus. Er legte jedem Kranken die Hände auf und heilte alle.

Von vielen fuhren auch Dämonen aus und schrien: Du bist der Sohn Gottes! Da fuhr er sie schroff an und ließ sie nicht reden; denn sie wußten, daß er der Messias war.

Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort. Aber die Menschen suchten ihn, und als sie ihn fanden, wollten sie ihn daran hindern wegzugehen.

Er sagte zu ihnen: Ich muß auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkünden; denn dazu bin ich gesandt worden.

Und er predigte in den Synagogen Judäas.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem Jesus die Synagoge verlassen hat, betritt er das Haus des Petrus. Hier wird er sofort zur Schwiegermutter des Apostels geführt, die krank im Bett liegt. Jesus beugt sich über sie und befiehlt dem Fieber zu weichen. Es wich von ihr, so schreibt der Evangelist, die alte Frau wurde davon befreit. Jesus hat sich in seinem Leben immer den Armen und Schwachen zugeneigt, wie er es bei dieser alten Frau tat. In ihr erkennen wir die vielen alten Menschen, die heute Gleichgültigkeit und Ablehnung erfahren, dadurch Gefangene ihrer Traurigkeit bleiben und auf ein trauriges Ende warten müssen! Indem sich Jesus über diese Frau beugt, schenkt er ihr neue Kraft, sodass sie nicht nur vom Bett aufsteht, sondern sogar für sie sorgt. Das Alter ist kein Schiffbruch und keine Niederlage. Wenn es angenommen und begleitet wird, kann es zu einer Zeit neuer Lebenskraft werden. Es sei nur an die Zeit zum Gebet erinnert, das in den letzten Jahren des Lebens eine neue Berufung und Entdeckung sein kann. Der Evangelist lässt vermuten, dass Jesus bis zum Abend in diesem Haus blieb. Dann erwähnt er, dass alle ihre Kranken vor die Tür dieses Hauses brachten. Das Haus des Petrus war nun auch das Haus Jesu geworden und wurde zum Bezugspunkt für die Menschen dieser Stadt. Hierher konnten die Schwachen, Kranken und Armen gebracht werden. Alle kamen und klopften an diese Tür in der festen Überzeugung, Gehör zu finden. Müsste das nicht auf jede christliche Gemeinde zutreffen? Müssten wir nicht alle eine Tür der Hoffnung für diejenigen sein, die Trost und Hilfe suchen? Leider sind wir noch weit entfernt von dieser Erfahrung aus dem Evangelium. Aber wo dies geschieht, erlebt die christliche Gemeinde dieselbe Freude wie die Jünger, als sie die Heilung der Männer und Frauen durch die Kraft des Evangeliums der Liebe sahen. Wir müssen unsere ausschließlich rationale Skepsis gegenüber den Wundern ablegen. Sicherlich dürfen wir sie nicht nur als wundersame Ereignisse verstehen. Wunder geschehen auf unterschiedliche Weise und nicht nur physisch. In den Evangelien wird oft von „Zeichen und Wundern“ gesprochen, die von Jesus gewirkt wurden, obwohl nur 35 Wunder überliefert werden. Sie waren der sichtbare Beweis für die Ankunft des Reiches Gottes unter uns, für die neue Welt, die mit Jesus angebrochen ist. Alles war darauf ausgerichtet, schon jetzt eine neue Welt aufzubauen, in der Liebe, Gerechtigkeit, Frieden, Glück und Wohlstand für alle herrschen. Diese Wundermacht und die Kraft zum Aufbau einer neuen Welt hat Jesus den Jüngern aller Zeiten und auch uns verliehen. Lukas verrät uns, woher diese Kraft kommt, Wunder zu vollbringen und die Welt zu verändern: „Bei Tagesanbruch verließ er die Stadt und ging an einen einsamen Ort, um zu beten.“ Das ist seine Kraftquelle und ein Hinweis für jeden von uns. Unser Gebet zum Herrn bei Tagesanbruch gibt dem Tag eine gute Orientierung und schenkt von Gott die Kraft zum Zeugnis seiner Liebe. Mit Jesus sind wir keine Gefangenen unserer Gewohnheiten, er nimmt uns mit auf seinem Weg der Weitergabe des Evangeliums überall auf der Welt.


03/09/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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