Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Mose, der von Gott berufen wurde, das Volk Israel aus der Knechtschaft Ägyptens zu befreien und in das verheißene Land zu führen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 5,1-11

Als Jesus am Ufer des Sees Gennesaret stand, drängte sich das Volk um ihn und wollte das Wort Gottes hören.

Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.

Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus.

Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus!

Simon antwortete ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.

Das taten sie, und sie fingen eine so große Menge Fische, daß ihre Netze zu reißen drohten.

Deshalb winkten sie ihren Gefährten im anderen Boot, sie sollten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und gemeinsam füllten sie beide Boote bis zum Rand, so daß sie fast untergingen.

Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder.

Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten;

ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen.

Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus ist vom Ort der Einkehr zum Gebet zurückgekehrt und steht am Ufer des Sees Gennesaret umgeben von einer Volksmenge, die ihn von allen Seiten bedrängt, weil sie seine Unterweisung unbedingt hören will und eine bessere Zukunft erhofft. Jesus spricht nicht mehr nur in Synagogen, er nutzt nicht nur aus räumlichen Gründen die Gelegenheit, unter freiem Himmel, auf Straßen, Plätzen und am Ufer des Sees sein Evangelium zu verkünden. Darin wird das Bild vom guten Hirten sichtbar, der gern bei seiner Herde ist. Mit den Worten von Papst Franziskus kennt Jesus wirklich den Geruch der Herde. Während er diesen Dienst mitten unter den Menschen vollzieht, beruft Jesus auch seine ersten Jünger und gibt dadurch in gewisser Weise einen Hinweis auf den Ort und die Weise der Sendung der Apostel von gestern und von heute. Das Gedränge war so groß, dass Jesus Simon bittet, in sein Boot zu steigen und sie ein Stück weit vom Land wegzufahren, um nicht erdrückt zu werden. Vom Boot des Petrus aus lehrt er die Menge. Diese Entscheidung ist kein Zufall. Der Evangelist möchte auf die Aufgabe der Kirche und jeder christlichen Gemeinde in der Geschichte hinweisen, nämlich in Gemeinschaft mit Petrus die Lehre Jesu in allen Generationen weiterzugeben, damit sie Gehör findet und zur Umkehr führt. Als er seine Rede zum Volk beendet hat, bittet Jesus Petrus, hinaus auf den See zu fahren und die Netze auszuwerfen. Simon und die anderen, die bei ihm sind, hören diese Worte voll Überraschung. Simon erwidert: „Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“ Er war wirklich müde. Doch ohne die Gegenwart des Herrn musste der Fischfang erfolglos bleiben. In der Rede beim letzten Abendmahl wird Jesus in aller Deutlichkeit sagen: „Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen“ (Joh 15,5). Simon hatte schon Vertrauen in Jesus gefasst und fügt daher sofort hinzu: „Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen.“ Er war müde und hatte nicht alles verstanden, aber sicherlich war er betroffen von der Lehre Jesu. Deshalb war er gehorsam. Der Gehorsam führt zwar nicht immer zum Verständnis aller Dinge, er erfordert jedoch auf jeden Fall Vertrauen und Hingabe. Es kommt zum wundersamen Fang. Der Evangelist merkt an: „Das taten sie“. Weil sie gehorchten, finden sie eine große Menge Fische. Der Fang war so groß, dass sie ihre Gefährten zu Hilfe rufen mussten. Simon, dem der Evangelist an dieser Stelle den neuen Beinamen Petrus gibt, fällt Jesus angesichts dieses Wunders zu Füßen. Das ist eine Geste des Staunens und vor allem der vertrauensvollen Hingabe. Auch die drei anderen Fischer, die Verwandten des Petrus, sind erstaunt und erschrocken. Jesus wendet sich Petrus zu und sagt zu ihm, dass er zum Menschenfischer werden wird. Alle vier lassen daraufhin die Netze liegen und folgen ihm nach. An diesem Tag begann die Geschichte dieser einzigartigen Geschwisterlichkeit, die die Kirche darstellt. Dieses Boot befindet sich nunmehr auf dem weiten Meer der Geschichte und durchstreift die Gewässer des Planeten. Jesus ruft weiterhin die Hände der Menschen zu Hilfe, damit das Netz des Mitleids noch größer wird und niemand ausgeschlossen bleibt.


04/09/2014
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri