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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 6,1-5

Als er an einem Sabbat durch die Kornfelder ging, rissen seine Jünger Ähren ab, zerrieben sie mit den Händen und aßen sie.

Da sagten einige Pharisäer: Was tut ihr da? Das ist doch am Sabbat verboten!

Jesus erwiderte ihnen: Habt ihr nicht gelesen, was David getan hat, als er und seine Begleiter hungrig waren -

wie er in das Haus Gottes ging und die heiligen Brote nahm, die nur die Priester essen dürfen, und wie er sie aß und auch seinen Begleitern davon gab?

Und Jesus fügte hinzu: Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus ist auf seinem Weg und geht eines Tages durch ein Getreidefeld. Die Jünger reißen Ähren ab und zerreiben sie in den Händen, um die Körner zu essen. Die rabbinischen Vorschriften erlaubten es jedoch nicht, am Sabbat Ähren abzureißen und die Körner zu essen. Die Pharisäer beachteten zwar das Gesetz peinlich genau, vergaßen dabei aber oft das Herz und das Leben der Menschen. Als sie das Verhalten der Jünger beobachten, machen sie ihnen den Vorwurf, die Sabbatruhe nicht einzuhalten. Die Rabbiner hatten 39 Arten von Arbeiten aufgelistet, die am Sabbat verboten waren, unter anderem auch das Ernten, Dreschen und Worfeln von Getreide. Dieser Tadel richtet sich offensichtlich an den Meister, da er sie nicht angemessen nach dem Gesetz unterweist. Jesus vermeidet eine direkte kasuistische Auseinandersetzung und beantwortet den Vorwurf, indem er auf die Episode von David verweist, als er vor Saul in den Tempel floh, weil dieser ihn töten wollte. Dort erlaubte ihm der Priester, die sogenannten Schaubrote zu essen, die Gott dargebracht wurden und allein den Priestern während der Woche des Kultes vorbehalten waren. Die Notlage Davids hatte den Hohepriester Ahimelech bewegt, von dieser Vorschrift abzuweichen, um ihm das Überleben zu ermöglichen. Die Antwort Jesu an die Pharisäer, „Der Menschensohn ist Herr über den Sabbat“, bewegt sich auf einer höheren Ebene als die Episode, die über David berichtet wird. An anderer Stelle im Evangelium wird erklärt, dass die wahre Gesetzgebung zum Ruhetag den vollkommenen und umfassenden Dienst für den Herrn beinhaltet. Sie bezieht sich nicht auf die Beachtung rein äußerlicher Rituale. Der Herr fordert uns auf, die Arbeit ruhen zu lassen, um einerseits an der heiligen Liturgie teilnehmen zu können, die uns zu einer einzigartigen Familie Gottes macht, und um andererseits allen und vor allem den Armen, Schwachen und Kranken am Fest der Liebe Gottes und an der Freude der Schwestern und Brüder Anteil zu schenken, die sich gemeinsam zum Fest versammelt haben. Jesus ist auch Herr über den Sabbat, nicht weil er sich den Vorschriften nach eigenem Belieben entziehen kann, sondern weil die Heilszeit die Befreiung der Brüder und Schwestern aus Einsamkeit, Leid und unmenschlicher Sklaverei herbeiführt. Es ist nämlich unmenschlich, wenn die Zeit bis zur letzten Minute unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet wird. In einer Welt, die alles unter das Joch der Gesetze des Marktes und Konsums zwingt, müssen sich die Christen die Frage stellen, ob sie in unseren Gesellschaften nicht die dringende Aufgabe haben, die Bedeutung der Ruhezeit als Tag des Gotteslobes, der Geschwisterlichkeit und der Unterstützung der Armen zu unterstreichen.


06/09/2014
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