Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 6,20-26

Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.

Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.

Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.

Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.

Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.

Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.

Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Im Lukasevangelium lesen wir heute einen der wichtigsten Abschnitte, nämlich die Seligpreisungen. Jesus hat nicht nur die Zwölf vor sich, die er als seine engsten Mitarbeiter und Jünger bei sich haben wollte, sondern auch die große Menge der Männer und Frauen, die ihm nachfolgen, und viele andere, die herbeiströmen und ihm zuhören wollen. Er ergreift sofort das Wort und hält keine abstrakte Rede. Er hält auch keinen abgehobenen Vortrag über die Köpfe der Menschen hinweg. Seinen Zuhörern möchte er den Weg zur Seligkeit weisen. Schon die ersten Worte lassen erkennen, dass er nicht jenes Glück meint, auf das der Zeitgeist verweist und das sich oft als unheilvoll und trügerisch erweist. Wie oft wurden wir selbst Zeugen für den Untergang vieler falscher Mythen! Heute leben wir in einer Gesellschaft, die sich an einen unaufhörlichen Konsum und an die Befriedigung eigener Bedürfnisse gewöhnt hat, ohne etwas Dauerhaftes aufzubauen. Das Glück ist flüchtig, unerreichbar und ungreifbar geworden. Um uns herum sehen wir Menschen auf der Suche nach dem Glück, indem sie Wege beschreiten, die häufig zur Zerstörung des eigenen Lebens führen. Vom liebevollen Mitleid Gottes für die Menschen bewegt, möchte Jesus ohne viele Worte noch heute durch die Verkündigung der Seligpreisungen seinen Weg zum Glück zeigen, ohne dabei viele Worte zu gebrauchen. Lukas überliefert vier Worte, vier Seligpreisungen. Jesus verkündet den Armen, den Hungernden, den Verlassenen und den nach Gerechtigkeit Dürstenden, dass Gott an ihrer Seite steht. Sie sind „selig“, weil sie von Gott geliebt und im Vergleich zu vielen bevorzugt werden, die durch ihren Reichtum und ihre Sicherheiten angeblich zufrieden sein wollen. Die Nähe Gottes und der Jünger sind für die Armen eine große Freude. Diese sonst vom Leben Ausgeschlossenen werden zu Privilegierten und Bevorzugten Gottes und seiner Kinder. Die Seligpreisung der Armen, wie auch der Hungernden, Weinenden und verfolgten Jünger ist nicht das Ergebnis ihrer traurigen und misslichen Lebenslage, sondern der Nähe, die Gott ihnen im Vergleich zu anderen in bevorzugter Weise schenkt. Eigentlich sind Armut, Trauer, Hunger und Verleumdung nicht schön. Wenn Jesus solche Menschen seligpreist, dann kommt es daher, dass Gott sich dafür entschieden hat, vor allem an ihrer Seite zu stehen. Jesus verdeutlicht dies durch sein eigenes Beispiel in eindrucksvoller Weise. Uns Gläubigen ist daher die wichtige und faszinierende Aufgabe anvertraut, den Armen und Schwachen die bevorzugende Liebe Gottes zu erweisen, wie Jesus es sein ganzes Leben lang tat. Die Reichen, Satten und Starken müssen achtsam sein, in deren erster Reihe auch wir häufig stehen, denn für sie ist es schwieriger, selig zu sein. Mit vier Weherufen warnt Jesus davor, das Glück in der Liebe zu sich selbst und im Reichtum zu suchen. Der Weg zum Glück besteht für die Reichen darin, das eigene Leben für die Armen und Schwachen einzusetzen. Diesen Aufruf richtet Jesus an den reichen Jüngling und wiederholt ihn heute auch für uns alle, die wir häufig reich und selbstzufrieden sind.


10/09/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri