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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 7,31-35

Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich?

Sie sind wie Kinder, die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint.

Johannes der Täufer ist gekommen, er ißt kein Brot und trinkt keinen Wein, und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen.

Der Menschensohn ist gekommen, er ißt und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!

Und doch hat die Weisheit durch alle ihre Kinder recht bekommen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Abschnitt des Evangeliums folgt der Antwort Jesu an Jünger, die vom Täufer gesandt waren und ihn gefragt hatten: „Bist du der, der kommen soll, oder müssen wir auf einen andern warten?“ (7,19). Obwohl der strenge Prophet im Gefängnis war, hatte er nicht resigniert und wartete auf den Messias. Seine Unruhe ist noch heute beispielhaft, denn sehr schnell resigniert man in einer Welt, die sich nicht ändert und sich den Mächten des Bösen ausliefert. Nach seiner Antwort an die Jünger des Täufers spricht er ein Lob auf diesen aus. In gewisser Weise ruft er auch uns auf, keine Ruhe zu geben und nicht in unseren resignierten Sicherheiten zu verharren, damit wir nicht der Generation des Täufers ähneln, die weder auf die Worte des Täufers noch auf die des Menschensohnes hören wollte. Jesus stellt sich die Frage: „Mit wem soll ich also die Menschen dieser Generation vergleichen? Wem sind sie ähnlich?“ Später wird Jesus seinen Zuhörern vorhalten: „O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen?“ (9,41). Weiter sagt er, dass sie wie Kinder sind, „die auf dem Marktplatz sitzen und einander zurufen: Wir haben für euch auf der Flöte (Hochzeitslieder) gespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint“. So reagieren verwöhnte Kinder, sie folgen ihrem Instinkt und kreisen nur um sich. Nicht was sie sehen und hören ist von Bedeutung, sondern was sie in ihrer Egozentrik empfinden. Nur dieses „Ich“ zählt, nichts anderes. Jesus sagt: „Johannes der Täufer ist gekommen, er isst kein Brot und trinkt keinen Wein und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, er isst und trinkt; darauf sagt ihr: Dieser Fresser und Säufer, dieser Freund der Zöllner und Sünder!“ Das Problem ist das ichbezogene und verschlossene Herz, das sich nicht öffnen und ändern will. So bleibt es in sich und im eigenen kleinen Horizont gefangen. Das Problem wird schwerwiegend, wenn sich die Menschen einer egozentrischen und selbstbezogenen Mentalität unterwerfen und von ihr knechten lassen. Überall muss das Evangelium mit neuer Kraft erklingen, um die Herzen aus einer verbreiteten Knechtschaft zu befreien. Auch der Apostel Petrus erkannte diese Lage, als er nach dem Kommen des Heiligen Geistes zur Menge sprach, die vor dem Abendmahlssaal zusammengeströmt war: „Lasst euch retten aus dieser verdorbenen Generation!“ (Apg 2,40). Es geht nicht darum, dass zunächst Jesus und dann Petrus pessimistisch eingestellt sind. Das Evangelium befreit uns aus der Knechtschaft unseres Ichs und schenkt uns die Fähigkeit, den Blick zu erheben, den Plan Gottes für die Welt zu erkennen und die „Zeichen der Zeit“ zu verstehen, die Gott in die Menschheitsgeschichte schreibt, damit sie uns helfen und auf den Weg des Guten führen. Leider ist die Konzentration der Menschen auf sich selbst weit verbreitet, die nichts anderes sieht als die eigenen engen Grenzen oder die vier Wände des Ichs. Daher erleben wir immer häufiger, dass Menschen auf andere verärgert reagieren oder sich ständig beklagen; jeder verteidigt sich selbst. Ganz anders ist die Weisheit, die Gott uns geschenkt hat: Wir sollen Anteil nehmen an seinem großen Plan der Liebe für die Welt. Wir dürfen keine Zeit mit Jammern oder Ärger verlieren, wir müssen unsere Zeit und unsere Kräfte für den Aufbau des Reiches einsetzen, das Jesus den Menschen aller Generationen gebracht hat.


17/09/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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