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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Erzengel Michael. Als eine der ältesten Kirchen Afrikas verehrt die äthiopische Kirche ihn als Schutzpatron.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 9,46-50

Unter den Jüngern kam die Frage auf, wer von ihnen der Größte sei.

Jesus wußte, was in ihrem Herzen vorging. Deshalb nahm er ein Kind, stellte es neben sich

und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.

Da sagte Johannes: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb, und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er nicht mit uns zusammen dir nachfolgt.

Jesus antwortete ihm: Hindert ihn nicht! Denn wer nicht gegen euch ist, der ist für euch.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus hatte gerade zum zweiten Mal darüber gesprochen, was ihn in Jerusalem erwartete. Wiederum sehen wir, dass die Jünger die Worte Jesu nicht verstehen und auch kein Licht in ihre Unwissenheit bringen wollen. Eigentlich waren die Worte Jesu überhaupt nicht unverständlich. Das Problem bestand darin, dass die Jünger nicht verstehen wollten, weil sie um andere Dinge besorgt waren als Jesus. In diesem Abschnitt enthüllt der Evangelist Lukas die wahren Sorgen der Jünger, nämlich wer von ihnen der Größte sei. Auch damals ging es um den Primat der eigenen Position, der Karriere, um die Einnahme des ersten Platzes zur Herrschaft über die anderen. Was sich hier ereignet, ist wirklich unbegreiflich. Jesus hat Angst vor seinem bevorstehenden Tod, während die Jünger untereinander streiten, wer von ihnen der Größte sei. Zwischen ihren Sorgen und denen des Meisters ist wirklich ein riesiger Abgrund. Die Jünger und sicherlich auch wir sind ganz und gar Kinder dieser Welt und des Konkurrenzdenkens, das die Beziehungen zwischen den Menschen regelt. Dieses Denken ist in allen Generationen weit verbreitet. Es ist in gewisser Weise die Folge der Erbsünde, des Ungehorsams Adams und Evas Gott gegenüber. Durch diesen Ungehorsam kommt es fortlaufend zur Trennungen unter den Menschen und daher zu gegenseitigen Vorwürfen. Jesus ist gekommen, um den Ungehorsam zu verwandeln, denn er „war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz“ (Phil 2,8). Er ist gekommen, damit die Beziehungen zwischen den Menschen von Geschwisterlichkeit und gegenseitigem Dienst und nicht von Konkurrenz geprägt sind. Damit die Jünger sein Denken besser verstehen, nimmt Jesus ein Kind und stellt es neben sich, um sich gleichsam mit ihm zu identifizieren. Dann sagt er zu ihnen: „Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat. Denn wer unter euch allen der Kleinste ist, der ist groß.“ Im Himmelreich wie auch in der Jüngergemeinschaft Jesu ist groß, wer sich klein macht und zum Kind des Evangeliums wird, wer seine eigene Schwäche erkennt und sich ganz dem Herrn anvertraut. Wer mit dem Vertrauen eines Kindes lebt und sich als Kind Gottes fühlt, ist fähig, auf sein Wort zu hören, der hat die gleichen Gedanken wie Gott und erkennt die Dinge, die von Gott kommen. Nach den Worten Jesu erkennt der Jünger daher das Gute überall, wo es vollbracht wird, auch wenn es nicht von einem Jünger getan wird. Zu Johannes und zu allen Christen, die gute Taten anderer verachten oder sie sogar verhindern wollen, weil sie nicht von Angehörigen aus dem Kreis der Jünger getan werden, sagt Jesus: „Wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“ Darin ist auch eine wichtige Unterweisung in menschlicher Weisheit enthalten, denn sie befähigt die Jünger Jesu, das Wirken des Heiligen Geistes in der Menschheitsgeschichte zu erkennen.


29/09/2014
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