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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Therese von Lisieux, eine Karmelitin, die von einem tiefen Gespür für die Sendung der Kirche erfüllt war.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 9,57-62

Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.

Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.

Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Laß mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.

Jesus sagte zu ihm: Laß die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!

Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber laß mich von meiner Familie Abschied nehmen.

Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Während Jesus gerade seinen Weg nach Jerusalem beginnt, stellt sich unvermittelt das Problem der Nachfolge. Viele kamen zu ihm, vor allem hilfsbedürftige Menschen, die Heilung und Trost suchten. Aber wie sollte eine dauerhafte Nachfolge aussehen? Einige der Geheilten und von seinen Worten Begeisterten fassten den Entschluss, bei ihm zu bleiben und ihm auf seinem Weg nachzufolgen. Diese Entscheidung war jedoch keineswegs selbstverständlich und auch nicht einfach. Nicht alle verstanden ihn. Viele verließen ihn wieder, weil ein beachtlicher Einsatz gefordert war. Andere dagegen kamen zu Jesus und baten darum, ihm nachfolgen zu können. Allerdings ist zu beachten, dass es Jesus ist, der beruft, wen er will, mit den Worten: „Folge mir nach!“ Am Beginn seines öffentlichen Wirkens in Kafarnaum beruft Jesus drei Fischer: Petrus, Jakobus und Johannes (Lk 5,8–11). Auch in diesem Abschnitt kommen drei Personen zu ihm oder werden berufen, während er gerade Samaria betritt. Die Antworten Jesu verdeutlichen die Bedingungen für die Nachfolge und für ein Leben als sein Jünger. In eindrucksvoller Weise beziehen sich die Antworten Jesu alle irgendwie auf Familienbeziehungen. Dem ersten Mann, der Jesus nachfolgen und Anteil an seinem Schicksal nehmen möchte, antwortet Jesus, dass der Menschensohn im Gegensatz zu den Füchsen, die ihre Höhlen haben, und den Vögeln mit ihren Nestern nicht einmal einen Ort hat, wo er sein Haupt hinlegen kann. Der Jünger muss in derselben Armut leben wie der Meister. Im Unterschied dazu verschafften die Rabbiner der damaligen Zeit ihren Anhängern eine Unterkunft. Das ist eine strenge Warnung an die, die lieber ein gesichertes und insgesamt ruhiges Leben führen wollen. Die zweite Person wird direkt von Jesus berufen. Als diese in der Antwort um Erlaubnis bittet, den Vater begraben zu dürfen, erwidert Jesus, indem er den Vorrang der Nachfolge und der Verkündigung des Evangeliums selbst vor den dringendsten Familienangelegenheiten wie etwa der Bestattung des Vaters betont. Als der Dritte zu Jesus kommt, hört er die Worte, dass er, wenn er dem Herrn folgen will, nicht dem Leben nachtrauern darf, das er hinter sich lässt. Das Leben, das den Jüngern durch die Nachfolge Jesu geschenkt wird, duldet kein Bedauern und Zurückblicken. Es ist sogar wichtiger als die Beziehungen in der Familie. Bei einem anderen Anlass sagt Jesus: „Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein“ (Lk 14,26). Das Evangelium fordert einen Bruch mit dem vergangenen Leben, das Verlassen eines ichbezogenen Daseins und seiner Gewohnheiten, um sich für Jesus als einzigen Herrn des eigenen Lebens zu entscheiden. Die Nachfolge Jesu ist zweifellos eine radikale und auch paradoxe Entscheidung, so wie auch die Liebe Jesu zu uns total, radikal, paradox und einzigartig ist. Jesus lebt als Erster diese Radikalität im Gehorsam gegenüber dem Vater und seinem Vorhaben. Der Jünger lebt dieselbe Liebe wie Jesus gegenüber dem Vater. Genau diese Liebe brauchen wir, damit wir selbst und die Welt von der Sklaverei der Sünde und des Todes befreit werden.


01/10/2014
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