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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 11,14-26

Jesus trieb einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.

Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.

Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.

Doch er wußte, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.

Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, daß ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.

Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.

Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.

Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;

wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.

Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.

Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft,

dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus hat gerade einen von einem stummen Dämon besessenen Mann befreit. Wenn das Sprechen nicht möglich ist, wird die Einsamkeit des Betroffenen vergrößert oder zumindest erschwert. Die Kommunikation durch das Wort ist ein Eckpfeiler des menschlichen Lebens. Als dieser Mann vom Dämon befreit war und sprechen konnte, war das Staunen der Menschen daher außerordentlich groß. Doch der böse Geist gab nicht auf, er verstärkte sogar seinen Widerstand und seine Gegnerschaft gegen Jesus und das Evangelium. Die ganze Geschichte Jesu und seiner Jünger aller Zeiten besteht aus Auflehnung und Kampf gegen das Böse. In diesem Abschnitt geht es um die Befreiung jenes Mannes von der Stummheit, von der Unfähigkeit, mit anderen zu kommunizieren. Muss man dabei nicht an die traurige Lage vieler Bereiche der heutigen Menschheit und an ihre Unfähigkeit denken, einander zu verstehen und miteinander zu sprechen? Heute ist es zwar immer leichter, Nachrichten auszutauschen und sie im selben Augenblick zu verbreiten, doch dadurch ist die wirkliche Kommunikation unter den Menschen, Volksgruppen, Völkern und Nationen noch nicht leichter geworden. Die Globalisierung hat die Distanzen zwischen den Völkern verkürzt, doch dadurch ist die Geschwisterlichkeit unter ihnen noch nicht gewachsen. Denn häufig werden Mauern errichtet, die eine Kommunikation verhindern, sodass teilweise dramatische Spannungen und Konflikte entstehen. Der Fürst des Bösen ist am Werk, damit sich Spaltung und Feindschaft ausbreiten. Das Evangelium ruft die Jünger dagegen weiter auf, aufmerksam und wachsam zu sein und sich nicht in ihrer kleinen Welt zu verschließen, um dem Dämon der Sprachlosigkeit nicht das Feld zu überlassen. Nicht selten kommt es zu Vorwürfen und Verleumdungen gegen Jesus und die Jünger, wie etwa durch die Pharisäer. Doch Jesus ruft weiterhin dazu auf, die Früchte seiner Mission zu betrachten. Zu ihnen gehören auch die Früchte der Jünger und der Kirche im Lauf der Jahrhunderte. Diese Werke der Liebe geben Zeugnis dafür, dass der „Finger Gottes“ in der Geschichte gegenwärtig ist. Jesus ist die wahre Gegenwart Gottes in der Geschichte. Er ist nämlich der „Stärkere“ im Vergleich zum bewaffneten starken Bösen; er dringt in das Haus ein, besiegt ihn und nimmt all seine Waffen weg. Mit dem Haus, von dem das Evangelium spricht, ist das Herz eines jeden gemeint wie auch die christliche Gemeinschaft, in der die Liebe stärker ist als das Böse. Wer blind ist für diese Liebe, stellt sich in Wahrheit auf die Seite des Feindes oder wird zumindest sein törichter Knecht. Deshalb sagt Jesus unnachgiebig: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.“ Wachsamkeit ist gefordert. Der Kampf gegen das Böse begleitet uns das ganze Leben lang. In diesem Sinn sprechen einige vom „Todeskampf“ des Christentums und meinen damit dessen ständigen Kampf. Jesus sagt, dass der unreine Geist wieder zurückkehren möchte, auch wenn er schon vertrieben wurde. Ein dramatisches Ende erreicht den, der durch Faulheit und Sorgen um die nichtigen Dinge das Böse wieder in sein Herz eindringen lässt. Dann werden nach dem Wort Jesu „sieben andere Geister“ in das Herz eindringen, und am Ende wird es mit ihm schlimmer werden als vorher.


10/10/2014
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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