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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 11,29-36

Als immer mehr Menschen zu ihm kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.

Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.

Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.

Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.

Niemand zündet ein Licht an und stellt es in einen versteckten Winkel oder stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf einen Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.

Dein Auge gibt dem Körper Licht. Wenn dein Auge gesund ist, dann wird auch dein ganzer Körper hell sein. Wenn es aber krank ist, dann wird dein Körper finster sein.

Achte also darauf, daß in dir nicht Finsternis statt Licht ist.

Wenn dein ganzer Körper von Licht erfüllt und nichts Finsteres in ihm ist, dann wird er so hell sein, wie wenn die Lampe dich mit ihrem Schein beleuchtet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Zeichen von Gott zu verlangen ist eine alte Versuchung. Vielleicht möchten wir damit an dem rütteln, was uns manchmal als Schweigen oder Gleichgültigkeit von seiner Seite erscheint und suchen zumindest eine Bestätigung für seine Gegenwart. Gott um ein Wunder oder ein Zeichen zu bitten, widerspricht nicht der Logik des Evangeliums. Jesus selbst lehrt, im Gebet um Gutes zu bitten. Doch im heutigen Evangelium sagt Jesus, dass der Glaube nicht von wundersamen Zeichen abhängt, die wir gern hätten. Man denke nur daran, dass Jesus auf den Straßen Galiläas schon verschiedene Heilungswunder und andere Zeichen gewirkt hatte, die eindeutig auf das Kommen eines neuen Reiches hinwiesen. Trotzdem verharrten die meisten Menschen im Unglauben. Im Allgemeinen ist der Glaube keine Folge von wundersamen Zeichen, allenfalls ist er eine Voraussetzung, damit Wunder geschehen können. Noch heute suchen viele Menschen wundersame Zeichen zur Stärkung ihres Glaubens. Wenn etwas Außergewöhnliches geschieht, kommen viele herbeigeeilt. Wenn es zu diesen Zeichen kommt, sind sie sicher Gaben des Herrn. Doch wir müssen viel aufmerksamer als gewöhnlich für das eigentliche „Zeichen“ werden, das der Herr allen geschenkt hat, nämlich „das Zeichen des Jona“. Die Urgemeinde verstand diese Worte im Licht der Auferstehung: „Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Innern der Erde sein“ (Mt 12,40). Das Zeichen des Jona ist demnach die Verkündigung der zentralen Botschaft des Evangeliums, nämlich das Geheimnis des Todes und der Auferstehung Jesu. Wie sich die Einwohner von Ninive bekehrten, als sie die Predigt des Jona hörten, ohne dass er irgendein Wunder vollbracht hätte, so muss es auch heute sein mit dem Unterschied, dass hier einer ist, „der mehr ist als Jona“. Es geht daher um die Weitergabe der Botschaft von der Auferstehung Jesu an die Welt, der Botschaft, dass das Gute das Böse besiegt hat, das Leben den Tod, die Liebe den Hass. Diese Verkündigung ist der eigentliche Kern der Geschichte Jesu. Er ist auf die Erde gekommen, um sein Leben für unser Heil bis zum Tod am Kreuz hinzugeben, und der Vater hat ihn von den Toten auferweckt. Dieses Evangelium ist eine gute Nachricht, es ist viel kostbarer als die Weisheit Salomos und viel stärker als die Predigt des Jona. „Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona“, sagt Jesus heute im Evangelium. Dieses Zeichen darf nicht in esoterischen und abgeschlossenen Gruppen verborgen bleiben. Vielmehr soll es bei den Menschen und Völkern aller Zeiten aufstrahlen. Die Christen sind vom Kleinsten bis zum Größten ausnahmslos berufen, Leuchter für diese gute Nachricht zu sein. Wie oft stülpen wir über diese gute Nachricht aus Faulheit leider ein Gefäß! Wie oft ist bei uns die Ichbezogenheit größer und schwächt sogar die Kraft des Evangeliums! Jesus vertraut den Jüngern und seiner Kirche eine unerlässliche Aufgabe für das Heil der Menschheit an. Das muss uns bewusst sein, und gleichzeitig müssen wir demütige Zeugen dafür sein.


13/10/2014
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