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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ignatius, Bischof von Antiochien. Er wurde zum Tod verurteilt, nach Rom gebracht und starb dort als Märtyrer († 107).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 12,1-7

Unterdessen strömten Tausende von Menschen zusammen, so daß es ein gefährliches Gedränge gab. Jesus wandte sich zuerst an seine Jünger und sagte: Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei.

Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird.

Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.

Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können.

Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: Ihn sollt ihr fürchten.

Verkauft man nicht fünf Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch vergißt Gott nicht einen von ihnen.

Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium spricht wieder einmal von Tausenden von Menschen, die bei Jesus zusammenströmen, „sodass es ein gefährliches Gedränge gab“. Diese Männer und Frauen waren auf der Suche nach Trost und einem besseren Leben. Endlich hatten sie jemanden gefunden, dem man vertrauen und auf den man Zuversicht und Hoffnung setzen kann. Ihr wahrer Hirte war gekommen. Fast instinktiv strömen sie bei ihm zusammen. Jesus empfängt alle mit Barmherzigkeit, niemand wird fortgeschickt. Für alle hat er ein Wort. Er ist ein außergewöhnliches Vorbild für uns alle. Sofort warnt Jesus diese Menge in seiner Nähe vor den falschen Hirten oder besser vor dem Sauerteig der Heuchelei, der die Führung durch die Pharisäer unerträglich und gefährlich machte. Die Religiosität der Pharisäer bestand aus reiner Äußerlichkeit, ohne das Herz zu erreichen, sodass sie keine Barmherzigkeit und kein Mitleid für diese müden und erschöpften Menschenmengen hatten. Ihnen genügte, die Gesetzesvorschriften auf abstrakte und kalte Weise zu wiederholen. Solche Religiosität verdirbt das ganze Leben der Menschen wie ein schlechter Sauerteig. Doch Jesus spricht davon, dass der Moment eintreten wird, in dem die Leere und Traurigkeit derer ans Licht kommen und offenbar werden, deren Existenz von einem lieblosen und unbarmherzigen Herzen durchdrungen ist, die stolz sind und sich selbst retten wollen. Anders ist die Lage der Jünger, die auf den Meister hören und dem wahren Hirten und Meister nachfolgen: „Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können ... Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen.“ Jesus führt an dieser Stelle eine wertvolle Unterscheidung ein. Zwar kann der Leib sterben, doch es gibt auch ein „Danach“. Über dieses „Danach“ sollen die Jünger nachdenken. Jesus bringt dieses „Danach“ mit dem Herzen in Verbindung, mit dem innerlichen Leben, dem Ort der Begegnung mit Gott oder mit dem, der „in die Hölle“ werfen kann, was eine dramatische Entscheidung wäre. In den Worten Jesu liegt keinerlei Verachtung des Leibes. Wie viele Heilungen hat er doch vollbracht! Zweifellos aber sorgen wir uns viel weniger um die Bekehrung des Herzens als um unseren Leib und unseren materiellen Wohlstand. Gelegentlich verkaufen wir für diesen äußerlichen Wohlstand sogar die Seele. Jesus erinnert daran, dass sich der Vater im Himmel viel mehr um uns sorgt als um die Spatzen, jedes Haar auf unserem Kopf hat er gezählt. Sorgen wir uns um das Herz und sein Wachstum in der Liebe. Die Christen müssen sich auch in Hinblick auf das eigene Heil unbedingt darum bemühen. Zugleich ist dieses Zeugnis äußerst kostbar. Wir sind gerufen, es in einer Welt abzulegen, die den individuellen und materiellen Wohlstand vor alles andere stellt. Unsere Welt braucht das Zeugnis des Evangeliums der Jünger Jesu, um der Macht des Bösen und der Gewalt Einhalt zu gebieten.


17/10/2014
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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