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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den seligen Giuseppe Puglisi, einen Priester der Kirche von Palermo, der von der Mafia getötet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dal vangelo di Luca 12,35-38

Siate pronti, con le vesti strette ai fianchi e le lampade accese; siate simili a quelli che aspettano il loro padrone quando torna dalle nozze, in modo che, quando arriva e bussa, gli aprano subito. Beati quei servi che il padrone al suo ritorno troverà ancora svegli; in verità io vi dico, si stringerà le vesti ai fianchi, li farà mettere a tavola e passerà a servirli. E se, giungendo nel mezzo della notte o prima dell'alba, li troverà così, beati loro!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dem törichten Reichen, der vom Tod überrascht wird, stellt Jesus den Jünger gegenüber, der auf seinen Herrn wartet. Die Wachsamkeit ist eine Grundlage der Spiritualität des christlichen Lebens. Wer in sich verschlossen lebt und in seinen Angelegenheiten schläfrig geworden ist, wird aufgefordert, den Blick zu erheben und auf die Rückkehr des Herrn zu warten. Jesus sagt: „Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen!“ Wer den Gürtel anlegt, ist zum sofortigen Handeln bereit. So geschah es schon bei der Flucht aus Ägypten. Die Israeliten sollten die Hüften gürten und dadurch zum sofortigen Aufbruch bereit sein (Ex 12,11). Die brennende Lampe hat dieselbe Bedeutung: bereit zu sein, um auch nachts herbeizueilen. Das Warten auf den Herrn ist die Seligpreisung des Gläubigen. Wer in sich verschlossen lebt, wer die Erwartung vernachlässigt, wird durch dieses Evangelium an die Wachsamkeit erinnert, ihm wird die Seligpreisung der Hoffnung geschenkt, dem kommenden Herrn zu begegnen. Durch das Gleichnis vom ankommenden Bräutigam möchte Jesus nämlich auf keine leere Erwartung, sondern auf eine Erwartung in Fülle hinweisen: „Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft.“ Eigentlich steht der Herr täglich vor der Tür unseres Herzens und klopft an, wie die Apokalypse schreibt. Selig, wer ihm öffnet, denn sein Lohn wird unbeschreiblich sein. Der Herr selbst wird ihn bedienen; er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Die Seiten sind gewissermaßen vertauscht. Es scheint unglaublich, doch genau darin liegt das Paradox der Gnade, die wir empfangen haben. Jesus selbst zeigt sich als der, der dient. Er zeigt sich nicht nur so, er handelt auch wie ein Diener. Beim Letzten Abendmahl verhält er sich wortwörtlich wie ein Diener, denn nachdem er eine Schüssel genommen und sich mit einem Leinentuch umgürtet hat, beugt er sich nieder und wäscht jedem Jünger einzeln die Füße. Dieses Bild ist integraler Bestandteil der Botschaft des Evangeliums, der Verkündigung eines Gottes, der uns so sehr liebt, dass er sich zu unseren Füßen niederbeugt. Diese Erfahrung machen wir jedes Mal, wenn wir den Herrn im Gebet oder im Dienst an den Ärmsten aufnehmen; vor allem in der heiligen Liturgie, in der er uns zum Mahl einlädt, um uns durch sein Wort und sogar durch seinen Leib Nahrung zu geben. Wir sind selig, wenn wir auf den Herrn warten – nicht wegen der Gastfreundschaft, die wir ihm anbieten können, sondern weil es zu unserem Nutzen ist, wenn wir ihn in unserem Herzen aufnehmen. Der Herr kommt, um uns zu bedienen, uns zu helfen, uns zu befreien und bis zum Himmel in seine Nähe zu führen.


21/10/2014
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