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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Zacharias und Elisabet, die noch im hohen Alter Johannes den Täufer gebar.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 14,25-33

Viele Menschen begleiteten ihn; da wandte er sich an sie und sagte:

Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein.

Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein.

Wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und rechnet, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen?

Sonst könnte es geschehen, daß er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten

und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.

Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt?

Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.

Darum kann keiner von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er sich lange im Haus eines der führenden Pharisäer aufgehalten hat, nimmt Jesus seinen Weg nach Jerusalem wieder auf. Dabei folgt ihm eine große Menschenmenge, wie der Evangelist vermerkt. Die Begeisterung der Menschen ist außerordentlich groß, und das ist verständlich. Wie sollte man nicht fasziniert sein von einem Mann, der so gut war und der versuchte, alle zu stärken, besonders die Menschen, die Probleme hatten und die Heilung brauchten? Angesichts der Menge, die ihm folgte, hält Jesus es für wichtig, zu erklären, was es bedeutet, ihm nachzufolgen und sein Jünger zu sein. Bereits zuvor hatte er darüber gesprochen und gesagt: „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst“ (9,23). Dass er nun erneut dieses Thema aufgreift, zeigt, welch große Bedeutung er der Entscheidung zur Nachfolge beimisst. Jesus fordert eine ausschließliche Bindung an ihn, die stärker ist als die Bindungen innerhalb der eigenen Familie. Der Evangelist Lukas führt eine lange Liste von Personen auf, die nicht mehr geliebt werden sollen als Jesus. Diese Liste mag seltsam klingen, aber damit unterstreicht Jesus die Ausschließlichkeit der Liebe, die er fordert. Es muss absolut klar sein, dass die Entscheidung, Jesus nachzufolgen, Vorrang hat vor allen Neigungen und Geschäften. Es handelt sich dabei nicht um eine Übertreibung und noch weniger um eine bloße Laune, wovon wir oft bestimmt sind. Es geht vielmehr um die bedeutendste Entscheidung, die der Mensch treffen muss. In diesem Zusammenhang muss das Wort „gering achten“ verstanden werden. Jesus versteht es in dem Sinn, dass man ihm niemanden vorziehen soll. Das ist ohne jeden Zweifel eine absolut grundlegende Entscheidung. Sie verlangt daher auch Schnitte zu machen und Trennungen zu vollziehen, angefangen von den vielen schlechten Veranlagungen und Gedanken, die ein jeder in sich hat. „Sein Kreuz tragen“ bedeutet, bereit zu sein bis zum Tod. Was Jesus von den Jüngern verlangt, hat er sich zunächst selbst abverlangt. Wenn er eine ausschließliche Liebe bis zum Tod verlangt, tut er dies, weil auch er uns bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz liebt. Er hat für uns das Kreuz der Liebe auf seine Schultern genommen. Es ist unmöglich, das Evangelium zu verstehen, ohne zu begreifen, mit welch großer Liebe Jesus uns liebt. Wenn diese Liebe für Jesus wahr gewesen ist, dann ist sie es auch für uns. Ohne diese Liebe, die bis zum Tod geht, – wie es auch die vielen Märtyrer vergangener Zeiten und der heutigen Zeit bezeugen – fehlt dem Leben der feste Grund. Dann ist es, als baue man einen Turm ohne Fundament oder ziehe ohne Heer in den Krieg. Die Forderung einer radikalen Liebe ist das Wesen des Evangeliums und auch des Lebens des Jüngers. Für diese Liebe tragen die Jünger Verantwortung auch gegenüber der Welt, in der sie leben.


05/11/2014
Gedenken an die Heiligen und die Propheten


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