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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 16,1-8

Jesus sagte zu den Jüngern: Ein reicher Mann hatte einen Verwalter. Diesen beschuldigte man bei ihm, er verschleudere sein Vermögen.

Darauf ließ er ihn rufen und sagte zu ihm: Was höre ich über dich? Leg Rechenschaft ab über deine Verwaltung! Du kannst nicht länger mein Verwalter sein.

Da überlegte der Verwalter: Mein Herr entzieht mir die Verwaltung. Was soll ich jetzt tun? Zu schwerer Arbeit tauge ich nicht, und zu betteln schäme ich mich.

Doch - ich weiß, was ich tun muß, damit mich die Leute in ihre Häuser aufnehmen, wenn ich als Verwalter abgesetzt bin.

Und er ließ die Schuldner seines Herrn, einen nach dem andern, zu sich kommen und fragte den ersten: Wieviel bist du meinem Herrn schuldig?

Er antwortete: Hundert Faß Öl. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, setz dich gleich hin, und schreib «fünfzig».

Dann fragte er einen andern: Wieviel bist du schuldig? Der antwortete: Hundert Sack Weizen. Da sagte er zu ihm: Nimm deinen Schuldschein, und schreib «achtzig».

Und der Herr lobte die Klugheit des unehrlichen Verwalters und sagte: Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichtes.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wer das Evangelium fortlaufend liest, stößt oft auf Gleichnisse. Jesus verwendet diese häufig, um seine Lehre mitzuteilen. Als guter und aufmerksamer Lehrmeister will er, dass seine Jünger seine Worte nicht als abstrakte Lehren verstehen, sondern als Worte für ihr konkretes Leben. Deshalb bevorzugt er die Sprache der Gleichnisse, die reich an Symbolen und sehr konkret ist. Auch dieses Mal geht er von einer Situation aus dem Leben aus: Ein Verwalter, der beschuldigt wird, seine Sache schlecht gemacht zu haben, wird zu seinem Herrn gerufen, um vor seiner Entlassung Rechenschaft abzulegen. Daraufhin beschreibt Jesus die Geschicklichkeit des Verwalters, mit der er sich seine Zukunft absichert: Er ruft die Schuldner seines Herrn einen nach dem anderen zu sich und erlässt jedem einen beträchtlichen Teil seiner Schuld. Es ist offensichtlich, dass die Schuldner ihm dankbar sein werden, wenn er von seinem Herrn entlassen ist. Am Ende seiner Erzählung lobt Jesus den untreuen Verwalter und schließt mit den Worten: „Die Kinder dieser Welt sind im Umgang mit ihresgleichen klüger als die Kinder des Lichts.“ Es ist offensichtlich, dass Jesus die Zuhörer nicht dazu aufrufen will, ihre Herren zu betrügen, wie es dieser Verwalter getan hat. Vielmehr geht es dem Gleichnis darum, das Geschick und den Weitblick des Verwalters zu loben, der für die Zukunft vorsorgt, die ihn erwartet. Jesus fordert seine Zuhörer auf, sich mit der gleichen Schläue wie dieser Verwalter in jeder Weise dafür einzusetzen, das Reich Gottes zu erlangen. Leider lassen sich die Jünger nicht selten von der Resignation gegenüber den Ereignissen des Lebens ergreifen und wenden nicht die gleiche Energie auf, von der der untreue Verwalter erfüllt war, nicht um sich selbst zu retten, sondern um eine gerechtere Welt zu schaffen. Jesus weist darauf hin, dass diejenigen, die der Mentalität dieser Welt folgen, alles tun, um sich eine Zukunft ohne Probleme zu sichern. Die „Kinder des Lichtes“, seine Jünger, zeigen dagegen nicht die gleiche Aufmerksamkeit und Leidenschaft, um das Himmelreich zu gewinnen. Dieser Abschnitt des Evangeliums ermahnt auch uns zur Kreativität der Liebe und ruft uns auf, vor den Schwierigkeiten nicht zu resignieren und es uns nicht in unserer Faulheit bequem zu machen. In diesem Zusammenhang können wir die Aufforderung Jesu an seine Jünger besser verstehen: „Seid daher klug wie die Schlangen und arglos wie die Tauben“ (Mt 10,16). Wir müssen uns dessen bewusst sein, dass ein tätiger Einsatz auf uns wartet, damit Liebe und Frieden unter allen Menschen wachsen können.


07/11/2014
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