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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Leo den Großen, der als Bischof von Rom die Kirche in schwierigen Zeiten leitete.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Lukas 17,1-6

Er sagte zu seinen Jüngern: Es ist unvermeidlich, daß Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet.

Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als daß er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt.

(a) Seht euch vor! (b) Wenn dein Bruder sündigt, weise ihn zurecht; und wenn er sich ändert, vergib ihm.

Und wenn er sich siebenmal am Tag gegen dich versündigt und siebenmal wieder zu dir kommt und sagt: Ich will mich ändern!, so sollst du ihm vergeben.

Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben!

Der Herr erwiderte: Wenn euer Glaube auch nur so groß wäre wie ein Senfkorn, würdet ihr zu dem Maulbeerbaum hier sagen: Heb dich samt deinen Wurzeln aus dem Boden, und verpflanz dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jesus warnt die Jünger davor, andere zum Bösen zu verführen oder Stein des Anstoßes zu sein. Er hält die Verführung für so schlimm, dass er es für den, der sie verursacht, für besser hält, mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen zu werden. Die erste Verführung, die die Jünger vermeiden müssen, ist vielleicht die, mit ihrem Leben dem Evangelium zu widersprechen. Wenn unser Handeln dem Evangelium fern ist oder ihm gar widerspricht, verraten wir nicht nur den Herrn, sondern werden zu Komplizen des Fürsten dieser Welt, indem wir ein trauriges und gewalttätiges Leben bevorzugen. Jesus fordert die Jünger auf, darauf zu achten, dass sie das Evangelium nicht abwerten. So sagt er auch an anderer Stelle: „Wenn das Salz seinen Geschmack verliert“, taugt es für nichts mehr und „man wirft es weg“. Die Jünger sind aufgerufen, jeden Tag auf das Evangelium zu hören und danach zu leben. Dies nicht zu tun bedeutet, es zu verraten und vor allem es der Sünde leichter zu machen, sich in unserem Leben einzunisten. Ja, wenn wir nicht auf das Evangelium hören, bleibt das nicht ohne Folgen! Wenn der Jünger das Evangelium nicht hört, bedeutet das für sein Leben, dass er in sich den Einfluss des Bösen wachsen lässt bis dahin, dass er dessen Komplize wird. Deshalb fordert Jesus die Jünger auf: „Seht euch vor!“ Auch der Apostel Paulus, der sich dieser Gefahr bewusst war, wies die Ältesten von Ephesus darauf hin: „Gebt Acht auf euch und auf die ganze Herde“ (Apg 20,28). Auf sich selbst, auf sein Verhalten, auf seine Treue zum Evangelium zu achten, ist eine wesentlich Aufgabe für jeden Jünger und noch mehr für die, die seelsorgerliche Verantwortung tragen. Jesus fügt hinzu, dass zur Weisheit auch die Bereitschaft zur Vergebung gehört. Jeder von uns kennt ja die eigene Zerbrechlichkeit und weiß, dass es leicht ist, der Sünde zu verfallen. Jesus schenkt uns ausdrücklich die Kraft zur Vergebung. Die Fähigkeit zu vergeben ist nicht selbstverständlich. Im Gegenteil, heutzutage ist Vergebung wirklich selten. Leider hat die Rache mehr Raum im alltäglichen Leben. Es ist dringlich, dass ein Übermaß an Barmherzigkeit und Vergebung die Sünde überwindet und ihr es nicht leicht macht sich durchzusetzen. „Siebenmal vergeben“, wie es Jesus verlangt, bedeutet, dass man immer vergeben soll. Ganz offensichtlich geht es hier nicht darum, der Sünde gegenüber nachgiebig zu sein. Jesus fordert immer Reue für die begangene Schuld und will die Veränderung unseres Lebens. Doch nie darf es an einer barmherzigen Einstellung fehlen, denn sie ist Zeichen der Gegenwart Gottes unter den Menschen. Nun verstehen die Jünger, dass die Barmherzigkeit nicht aus ihnen selbst hervorgeht, und dass der Instinkt, im Hass oder zumindest in der Gleichgültigkeit gefangen zu bleiben, auch in ihnen sehr stark ist. Deshalb bitten sie den Herrn: „Stärke unseren Glauben!“ Jesus antwortet – und damit überrascht er vielleicht auch uns –, dass auch eine kleine Menge Glaubens genügt, ein Glaube so groß wie ein Senfkorn. Dieser kleine Glaube, dieses kleine Vertrauen auf Gott kann Wunder wirken. Bitten wir den Herrn darum, und wir werden die bitteren Kräuter aus den Herzen der Menschen entfernen und sie in die Tiefen des Meeres werfen können.


10/11/2014
Gedenken an die Armen


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