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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 11,1-10

Doch aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.

Der Geist des Herrn läßt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.

[Er erfüllt ihn mit dem Geist der Gottesfurcht.] Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er,

sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes.

Gerechtigkeit ist der Gürtel um seine Hüften, Treue der Gürtel um seinen Leib.

Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.

Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frißt Stroh wie das Rind.

Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange.

Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.

An jenem Tag wird es der Sproß aus der Wurzel Isais sein, der dasteht als Zeichen für die Nationen; die Völker suchen ihn auf; sein Wohnsitz ist prächtig.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Diese Vorhersage des Jesaja ist eng mit den Kapiteln 7 und 9 verbunden, in denen der Prophet die Geburt eines Kindes ankündigt, das von David stammt: der Emmanuel, das Licht, das im Dunkeln leuchtet. Die Worte des Propheten kündigen an, dass Gott sein Volk nicht den Mächten der Ungerechtigkeit und Gewalt überlassen hat. Denn die Sklaverei hatte das Volk Israel zu einem trockenen, absterbenden Baumstumpf werden lassen, für den es keine Hoffnung mehr auf eine blühende Zukunft gab, der nicht mehr zu einem blühenden Baum mit Blättern und Früchten werden konnte. Hier jedoch erklingen die vorhersagenden Worte des Propheten: „Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht.” Aus dem vertrockneten Baumstumpf wächst ein Trieb hervor. Es ist zwar nur ein kleiner Spross, der nicht das Aussehen eines großen und stämmigen Baumes hat, aber seine Kraft hängt in Wirklichkeit nicht von der Größe nach menschlichem Ermessen ab, sondern von seinem Lebenssaft: Es ist der Geist Gottes, der Leben schenkt. Der Prophet sagt weiter: „Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht.” Dieser Trieb ist voller Weisheit und Kraft. Die Aufzählung der sieben Gaben des Geistes lässt die außergewöhnliche Kraft dieses heranreifenden Triebes erahnen. Die Gläubigen sind dazu aufgerufen, sich in diesen Trieb einzufügen, um von ihm den Reichtum der Gaben zu erhalten. Wenn wir uns in diesen Trieb einpfropfen, werden auch wir den Reichtum dieser Geistesgaben erhalten. Denn der Gläubige ist ein spiritueller Mensch, ein Mensch, der sich vom Reichtum der Geistesgaben führen lässt. Er ist somit dazu aufgerufen, bereitwillig den Geist, der in seinem Herzen ausgegossen ist, aufzunehmen, sich auf ihn einzustimmen und die zahlreichen „Zeichen der Zeit” zu lesen, um die Welt zu verwandeln, damit sie gerecht und friedlich wird. Der Prophet stellt klar, dass sich die Gerechtigkeit ausgehend von der Verteidigung der Armen und Unterdrückten verwirklicht. Gott sorgt sich vor allem um sie: Er erhebt die Stimme für sie und fordert ihr Recht. Dabei möchte er sein Wirken nicht nur auf eine Seite beschränken. Die Liebe zu den Armen und die Verteidigung ihrer Rechte ist der Beginn einer Gerechtigkeit, die die gesamte Gesellschaft miteinbezieht. Die Gerechtigkeit gegenüber den Schwachen ist der Beginn des Friedens. Der Prophet stellt uns dies vor Augen mit dem wundervollen Bild des Wolfes, der beim Lamm wohnt, vom Panther, der beim Böcklein liegt, vom Kalb und Löwen, die zusammen weiden, gehütet von einem Kind. Genau so wird eine neue Welt des Friedens erschaffen. Lassen wir uns vom Geist der Liebe für die Armen leiten und die Gerechtigkeit wird auf der Erde wohnen.


02/12/2014
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