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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an Gigi, einen Jungen aus Neapel, der eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Mit ihm gedenken wir aller Kinder, die durch die Gewalt der Menschen leiden oder gestorben sind. Gebet für die Kinder.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Numeri 24,2-7.15-17

Als Bileam aufblickte, sah er Israel im Lager, nach Stämmen geordnet. Da kam der Geist Gottes über ihn,

er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,

Spruch dessen, der Gottesworte hört, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der daliegt mit entschleierten Augen:

Jakob, wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel!

Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom, wie Eichen, vom Herrn gepflanzt, wie Zedern am Wasser.

Von seinen Schöpfeimern rinnt das Wasser, reichlich Wasser hat seine Saat. Sein König ist Agag überlegen, seine Königsherrschaft erstarkt.

Und er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,

Spruch dessen, der Gottesworte hört, der die Gedanken des Höchsten kennt, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der daliegt mit entschleierten Augen:

Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe: Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel. Er zerschlägt Moab die Schläfen und allen Söhnen Sets den Schädel.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Israels Weg durch die Wüste geht nun zu Ende. Doch auf seinem Weg in das von Gott versprochene Land stellt sich ihm Balak, der König von Moab, in den Weg, der den Durchzug des Volkes Israel mit allen Mitteln verhindern will. Dazu stellt er sogar Bileam in seinen Dienst, einen bekannten und mächtigen Wahrsager aus Mesopotamien, damit er Israel mit seinen Zauberkünsten schadet und es verflucht. Doch der Herr steht seinem Volk zur Seite und leitet es mit Macht. Er greift ein und verwandelt diesen Wahrsager gegen dessen Willen und gegen den Willen des Königs, in dessen Dienst er steht, in einen Propheten für Israel. Der heutige Abschnitt aus dem Buch Numeri enthält einige Verse des dritten und vierten Orakelspruchs Bileams, dessen Name „Verschlinger“ bedeutet. Trotz dieses Namens und trotz seiner Herkunft empfängt er den Geist Gottes und gibt alles wieder, was er vom Herrn empfängt. So bezeichnet ihn der Text als einen, „der Gottesworte hört“ und „der eine Vision des Allmächtigen sieht“. Der Herr spricht auf jede Weise zu seinem Volk, und so spricht er hier durch einen Mann, der vom Feind herbeigerufen wurde. Dieser, ein Prophet wider Willen, beschreibt den Wohlstand und die Fruchtbarkeit des Landes, das Israel empfangen soll. Er ruft aus: „Jakob, wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel! Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom, wie Eichen, vom Herrn gepflanzt, wie Zedern am Wasser“. Dann blickt er noch weiter in die Zukunft und ruft aus: „Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel“. Dieser Prophet weist mit diesem Bild des Zepters und des Sterns auf den Messias hin, der dem ganzen Volk Heil bringen wird. Die christliche Tradition hat diese Worte in Hinblick auf Jesus gelesen, und so lässt die Liturgie der Kirche sie uns wenige Tage vor Weihnachten lesen, damit auch wir uns bereit machen können, um den aufzunehmen, der kommt, um die ganze Welt von der Sünde und vom Tod zu retten. In gewisser Weise ist die Prophezeiung des Bileam, dieses Propheten wider Willen, eigentlich der Hilferuf, der von der ganzen Erde aufsteigt und sich aus allen Völkern erhebt, besonders aus den am stärksten unterdrückten. Noch heute erklingt diese Prophezeiung für die ganze Welt, damit die Erde wie ein blühender Garten wird und der Herr der Vater aller ist.


15/12/2014
Gebet für den Frieden


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