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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Maleachi 3,1-4.23-24

Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.

Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.

Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen.

Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija.

Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muß.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Liturgie lässt uns diese Worte des Propheten Maleachi hören, während Weihnachten vor der Tür steht. Der Prophet Maleachi lebte während des Wiederaufbaus des zweiten Tempels in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts. Die Wiedererrichtung des Tempels hinderte jedoch das Volk nicht daran, ein dekadentes religiöses Leben zu führen. Die Priester, die dort dienten, hatten der Bestechung nachgegeben. Es bestand somit ein starker Gegensatz zwischen der äußerlichen Wiederherstellung des Tempels und der weitverbreiteten Korruption der Mehrheit. Ein kleiner Rest fragte sich, was aus der Gerechtigkeit Gottes geworden sei. Jetzt verkündet der Prophet, dass der Herr einen Prophet senden wird, der seine eigene Ankunft vorbereiten wird. Der Tag, an dem der Herr selbst kommen wird, wird „der große und furchtbare Tag“. Er wird den Tempel und seine Priester reinigen und Recht sprechen über die Übeltäter. Der Prophet, der der Ankunft des Herrn vorausgeht, wird mit Elija gleichgesetzt – eine Auffassung, die sich durch die folgenden Jahrhunderte zog und auch noch zu Zeiten Jesu präsent war. Es ist einzigartig, dass Maleachi, der letzte Prophet des Alten Testaments, den ersten des Neuen Testaments einzuführen scheint: Johannes der Täufer, der gerufen ist, den Weg für die Ankunft des Messias zu bereiten. Der Evangelist Johannes gibt diese Aussage des Täufers wieder: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn! Wie der Prophet Jesaja gesagt hat“ (Joh 1,23). Die Schrift scheint die Notwendigkeit zu betonen, dass es einen Propheten gibt, der die Begegnung mit dem Messias vorbereitet. Es ist wahr, dass wir alle das Wort eines Propheten brauchen, damit sich unser Herz öffnet, um den Herrn aufzunehmen. Der Glaube besteht nicht in einer persönlichen Anstrengung, er ist nicht die Frucht asketischer Fähigkeiten. Der Apostel Paulus erklärt gut, wie der Glaube sich verwirklicht. Er entsteht aus etwas, das außerhalb von uns ist. Wir können es in dem Moment erfassen, in dem es uns umsonst geschenkt wird. Paulus schreibt: „So gründet der Glaube in der Botschaft, die Botschaft im Wort Christi“ (Röm 10,17). Weihnachten steht unmittelbar bevor, und dieses prophetische Wort ermahnt uns, uns nicht in uns selbst zu verschließen, sondern unser Herz weit zu machen, indem wir es von jeder Ichbezogenheit befreien, um Platz zu machen für den Herrn, der kommt.


23/12/2014
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