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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Verherrlicht ist Gott in der Höhe
und auf Erden ist Frieden bei den Menschen seiner Gnade.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief des Johannes 4,19-21; 5,1-4

Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.

Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.

Jeder, der glaubt, daß Jesus der Christus ist, stammt von Gott, und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der von ihm stammt.

Wir erkennen, daß wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen.

Denn die Liebe zu Gott besteht darin, daß wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer.

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja
Halleluja, Halleluja, Halleluja

Halleluja, halleluja, halleluja.

Noch einmal weist der Apostel darauf hin, dass wir lieben können, weil Gott uns zuerst geliebt hat: „Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ In seinem Schreiben an die Christen sagt Johannes, dass man nur wahrhaft lieben kann, wenn man – auch nur ein wenig – die Liebe Gottes begriffen und angenommen hat. Aus persönlicher Erfahrung wissen wir, wie sehr die Selbstliebe und die Sorge um das Ich in uns verfestigt sind. Die Liebe Gottes zu uns ist die Ursache und das Vorbild für unsere Liebe: sowohl für die Nächstenliebe als auch für die Gottesliebe. Dabei handelt es sich nicht um zwei Arten von Liebe, sondern um eine einzige untrennbare Liebe. Es ist auch keine abstrakte Liebe. Die Liebe ist immer konkret. Daher verbindet Johannes beides eng miteinander und sagt sogar: „Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht.“ Die Gottesliebe geht immer den Weg der Nächstenliebe, vor allem zu den Armen und Schwachen. Die gesamte Schrift ist im Grunde genommen von dieser Überzeugung durchdrungen, dass die Gottesliebe und die Nächstenliebe nicht voneinander zu trennen sind. Jesus ist das bedeutendste Beispiel dafür, denn das Wesen seiner Tage ist die Liebe zum Vater und die Liebe zu den Menschen und vor allem zu den Armen. Niemand ist vom Blickwinkel seiner Liebe ausgeschlossen, nicht einmal die Feinde und Verfolger, wie die Evangelien mehrere Male bestätigen. Dieses Gebot ist keine Last. Es nimmt zwar in die Pflicht, doch es ist der Weg, der allein Frieden ins Leben der Menschen bringt. Johannes stellt noch einmal klar: „Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner.“ Der heilige Augustinus kommentiert: „Willst du Gott schauen, steht dir die richtige Vorstellung zur Verfügung: Gott ist die Liebe. Welches Gesicht hat die Liebe? Von welcher Art und Gestalt ist sie? Welche Füße und Hände hat sie? Niemand kann es sagen. Doch ihre Füße führen zur Kirche, ihre Hände helfen den Armen und ihre Augen machen mit den Bedürftigen bekannt.“ Das konkrete Gesicht der Liebe ist Jesus. Wer an ihn glaubt, wer ihn als Meister und Retter aufnimmt und ihm auf den Wegen Gottes nachfolgt, hält seine Gebote. Dieser Glaube besiegt die Welt.


10/01/2015
Gebet in der Weihnachtszeit


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