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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Fest des schwarzen Christus von Esquipulas in Guatemala, der in ganz Mittelamerika verehrt wird.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 3,7-17

Darum beherzigt, was der Heilige Geist sagt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört,

verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr, wie in der Wüste am Tag der Versuchung.

Dort haben eure Väter mich versucht, sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten doch meine Taten gesehen,

vierzig Jahre lang. Darum war mir diese Generation zuwider, und ich sagte: Immer geht ihr Herz in die Irre. Sie erkannten meine Wege nicht.

Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen.

Gebt acht, Brüder, daß keiner von euch ein böses, ungläubiges Herz hat, daß keiner vom lebendigen Gott abfällt,

sondern ermahnt einander jeden Tag, solange es noch heißt: Heute, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verhärtet wird;

denn an Christus haben wir nur Anteil, wenn wir bis zum Ende an der Zuversicht festhalten, die wir am Anfang hatten.

Wenn es heißt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht wie beim Aufruhr -

wer waren denn jene, die hörten und sich auflehnten? Waren es nicht alle, die unter Mose aus Ägypten ausgezogen waren?

Wer war ihm vierzig Jahre lang zuwider? Nicht etwa die Sünder, deren Leichen in der Wüste liegen blieben?

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt des Briefs beginnt mit einem Zitat aus dem zweiten Teil des Psalms 94, der die Taubheit des Volkes Israel in den Jahren der Wüstenwanderung verurteilt. Doch beginnt dieser Psalm wie ein Gesang, der dazu auffordert, ins Heiligtum einzutreten: „Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn und zujauchzen dem Fels unsres Heiles! Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, vor ihm jauchzen mit Liedern! … Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!“ (Ps 95, 1-6). Vielleicht wollte der Verfasser hervorheben, dass das neue Volk der Jünger schon in das Haus des Herrn eingetreten ist und daher umso mehr auf das Wort Gottes hören sollte und nicht sein Herz verhärten sollte, wie die Juden es in Massa und Meriba getan hatten. Man könnte es folgendermaßen sagen: So wie die Barmherzigkeit Gottes gegen uns größer gewesen ist als diejenige gegen das Volk Israel in der Wüste, muss auch unsere Bereitschaft dazu, das Wort des Herrn zu hören, weitaus größer sein. Gewiss ist, dass es vom Hören auf das Wort des Evangeliums abhängt, ob wir in das Haus des Herrn eintreten und als seine Familie dort bleiben. Der Verfasser des Briefes ruft auf, sich nicht von Gott zu entfernen, also weiter auf das Wort Gottes zu hören, und sich auch gegenseitig zu ermahnen „jeden Tag, solange es noch heißt: Heute, damit niemand von euch durch den Betrug der Sünde verhärtet wird“. In dieser Ermahnung steckt eine große pastorale Weisheit: Nur eine tatkräftige und im Alltag gelebte Brüderlichkeit kann gewährleisten, dass man Jünger bleibt. Der Verfasser wendet sich an die ganze Gemeinschaft, denn alle „Brüder“ haben die Verantwortung, aufeinander zu achten und sich vor allem um die zu kümmern, die der Stimme des Herrn kein Gehör mehr schenken. Nicht nur einige wenige sind in die Verantwortung für die anderen gerufen. Vielmehr sind alle, ist jeder Christ, dazu gerufen, ein Auge auf den Bruder zu haben, damit er sich nicht verirrt. In diesem Sinn ist jedem Jünger die „Paraklese“ anvertraut, also die Fähigkeit, die Brüder zu trösten, um eine „Sklerose“, eine krankhafte Verhärtung, des Herzens zu verhindern, diese Verhärtung, die den Menschen verbittert, unzufrieden und egozentrisch macht. Denn es ist nicht möglich, ein Jünger Jesu nur für sich selbst oder getrennt von den Schwestern und Brüdern zu sein. Vielmehr ist man nur Jünger, wenn man gemeinsam mit den anderen das Wort Gottes hört. Im gemeinsamen Hören der Schrift nämlich spricht derselbe Heilige Geist und baut die zu einem einzigen Leib auf, die auf ihn hören. Die Kontinuität im Hören macht diejenigen zu Jüngern, die im Herzen das Wort aufnehmen, das in sie gesät wird. Und das „Heute“, das der Brief beschwört, ist das alltägliche Leben, das vom Evangelium erleuchtet wird. So treten wir in das Land der Ruhe ein, das der Herr seinen Gläubigen schenkt. Sich gegenseitig zu ermahnen, einander zu unterstützen und gemeinsam füreinander zu beten, dies baut die Gemeinschaft als Familie Gottes auf, die fähig ist, andere anzunehmen und zu trösten.


15/01/2015
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