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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 4,1-16; 5,1-11

Darum laßt uns ernsthaft besorgt sein, daß keiner von euch zurückbleibt, solange die Verheißung, in das Land seiner Ruhe zu kommen, noch gilt.

Denn uns ist die gleiche Freudenbotschaft verkündet worden wie jenen; doch hat ihnen das Wort, das sie hörten, nichts genützt, weil es sich nicht durch den Glauben mit den Hörern verband.

Denn wir, die wir gläubig geworden sind, kommen in das Land der Ruhe, wie er gesagt hat: Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen. Zwar waren die Werke seit der Erschaffung der Welt vollendet;

denn vom siebten Tag heißt es an einer Stelle: Und Gott ruhte am siebten Tag aus von all seinen Werken;

hier aber heißt es: Sie sollen nicht in das Land meiner Ruhe kommen.

Da es nun dabei bleibt, daß einige hineinkommen, die aber, die früher die Freudenbotschaft empfangen haben, wegen ihres Ungehorsams nicht hineingekommen sind,

setzt er aufs neue einen Tag fest, nämlich: Heute, indem er durch David, wie schon gesagt, nach so langer Zeit spricht: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet euer Herz nicht!

Denn hätte schon Josua sie in das Land der Ruhe geführt, so wäre nicht von einem anderen, späteren Tag die Rede.

Also ist dem Volk Gottes eine Sabbatruhe vorbehalten.

Denn wer in das Land seiner Ruhe gekommen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken aus, wie Gott von den seinigen.

Bemühen wir uns also, in jenes Land der Ruhe zu kommen, damit niemand aufgrund des gleichen Ungehorsams zu Fall kommt.

Denn lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens;

vor ihm bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden.

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, laßt uns an dem Bekenntnis festhalten.

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Laßt uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

Denn jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen. r in

Er ist fähig, für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufzubringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist;

deshalb muß er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen.

Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron.

So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern der, der zu ihm gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt,

wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.

Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;

zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden

und wurde von Gott angeredet als «Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks ».

Darüber hätten wir noch viel zu sagen; es ist aber schwer verständlich zu machen, da ihr schwerhörig geworden seid.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Versuchung der Christen, vor welcher der Verfasser des Briefes warnen möchte, ist mit jener vergleichbar, in welcher die Israeliten waren, als sie an den Grenzen Kanaans angekommen waren, nämlich die Versuchung zurückzubleiben, nicht in das gelobte Land einzuziehen, sich zurückzuziehen vor der Liebe Gottes und sich nicht von ihm umarmen zu lassen. Und doch ist es genau diese gute Nachricht, um derentwillen der Herr zu den Menschen gekommen ist. In der neuen Zeit, die mit Jesus begonnen hat, ist all das noch viel deutlicher, denn er ist in die Welt gekommen, um uns zu lieben. Nichts nimmt er uns weg, und er schenkt uns alles. Gewissermaßen „bleibt“ auch er „nicht zurück“, vielmehr ist er so sehr hinabgestiegen, dass er sogar sein Leben für uns hingegeben hat. Wir dagegen sind oft versucht, nicht in das “Land der Ruhe” einzutreten. Oft haben wir Angst, uns vom Herrn umarmen, uns von ihm lieben zu lassen, und entscheiden uns lieber für die Traurigkeit des Alleinseins. Ungehorsam nennt der Autor diese Haltung, die uns dazu bringt, uns für uns selbst zu entscheiden anstatt für die Ruhe, die uns Gott anbietet. Es ist weise, die Angst zu erkennen, die wir davor haben, uns vom Wort und der Barmherzigkeit Gottes stärken zu lassen. Doch Jesus kommt uns entgegen und sagt uns: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.“ (Mt 11,28). Die Ruhe, die Stärkung, die uns angeboten wird, ist die Umarmung durch die Liebe Gottes, die wir in der mütterlichen Umarmung der Kirche, der Gemeinschaft erleben. Das Wort, das jeden Tag an uns gerichtet wird, während der Herr uns umarmt, ist Balsam für die Wunden unseres Herzens, schenkt uns Frieden und lässt uns in der Nächstenliebe und in der Freude wachsen. Die Liebe, die der Herr uns schenkt, ist eine Energie, die verwandelt und eine Kommunion unter den Brüdern und Schwestern aufbaut, die einem gastfreundlichen und fest gebauten Haus gleicht. Die Kirche, die Gemeinschaft der Schwestern und Brüder, lebt schon jetzt den Tag der Ruhe, jenen „siebten Tag“, der Gott in Liebe über alle herrschen sieht. Zu Recht ermahnt der Verfasser die Gläubigen, sich darum zu bemühen, in das „Land der Ruhe“ einzutreten: „Bemühen wir uns also, in jenes Land der Ruhe zu kommen, damit niemand aufgrund des gleichen Ungehorsams zu Fall kommt.“ Denn in das „Land der Ruhe“ einzutreten, bedeutet am Leben der Gemeinschaft teilzuhaben. Für den Verfasser ist das „Land der Ruhe“ wie der Wohnsitz Gottes, in den die Christen eingeladen sind einzutreten, das Geschenk, das die Christen empfangen, indem sie Teil der christlichen Gemeinschaft sind, wo sie geliebt und geborgen sind. In dieser Gemeinschaft wird das Wort erklärt und in Geschwisterlichkeit wird jeder zur Liebe zu den Schwestern und Brüdern, zur Nächstenliebe für die Armen und zum Aufbau des Friedens unter allen geführt. Gerade in diesem Zusammenhang erklingt das Lob des Wortes Gottes, das wahre und feste Fundament, der Fels, auf dem das Haus gebaut ist. Es ist ein sicheres Fundament, das ein für alle Mal gelegt ist, aber es ist auch ein lebendiger Fels, weil es jeden Tag die Gemeinschaft neu gründet und stärkt. Denn das Wort Gottes nährt uns mit einer immer neuen Speise, die für jedes spirituelle Alter angemessen ist, und es stützt die Gläubigen, damit sie das Böse entfernen und das Gute aufbauen können.


16/01/2015
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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