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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die orthodoxen Kirchen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 5,1-10

Denn jeder Hohepriester wird aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen. r in

Er ist fähig, für die Unwissenden und Irrenden Verständnis aufzubringen, da auch er der Schwachheit unterworfen ist;

deshalb muß er für sich selbst ebenso wie für das Volk Sündopfer darbringen.

Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron.

So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde eines Hohenpriesters verliehen, sondern der, der zu ihm gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt,

wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.

Obwohl er der Sohn war, hat er durch Leiden den Gehorsam gelernt;

zur Vollendung gelangt, ist er für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden

und wurde von Gott angeredet als «Hoherpriester nach der Ordnung Melchisedeks ».

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt des Briefs an die Hebräer hilft uns, weiter über Jesus, den „Hohenpriester“, nachzudenken. In der Tradition des Tempels war der Hohepriester derjenige, der allein einmal im Jahr ins Allerheiligste, den innersten Bereich des Tempels in Jerusalem, eintreten durfte, und zwar am Jom Kippur, dem Sühnetag, also dem Tag, an dem Gott seinem Volk die Sünden vergab. In diesem Brief wird Jesus als der neue Hohepriester dargestellt. In der Tat ist er durch das Leiden, das er durchlebt hat, und durch den Gehorsam, den er Gott geleistet hat, zur Ursache des Heils für alle geworden. Es ist nicht mehr nötig, im Tempel von Jerusalem für die Vergebung der Sünden Sühneopfer zu bringen. Denn indem er das Leiden auf sich genommen hat, erwirkt Jesus selbst jetzt für uns die Vergebung und das Heil. Der Verfasser interpretiert das irdische Leben Jesu als ein priesterliches Opfer: „Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.“ Er, der Sohn Gottes, wird zum Priester nach der Ordnung Melchisedeks erklärt, des Priesters, von dem das Buch Genesis in Kapitel 14 spricht und dann der Psalm 110, und hierauf nimmt der Autor Bezug. Melchisedek, König von Salem (Jerusalem), geht Abraham mit Brot und Wein entgegen, reicht ihm Brot und Wein und segnet ihn: „Gesegnet sei Abram vom Höchsten Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde“. Er war kein Priester des Gottes Israels, aber er erkannte in Abraham die Gegenwart des Höchsten Gottes. Mit Jesus, so scheint uns der Autor des Briefes sagen zu wollen, beginnt eine Geschichte von Neuem, in der sich alle Völker wiedererkennen können, die sich ihm, dem Priester und Mittler des Neuen Bundes, unterwerfen werden. Durch Jesus kann jeder von uns, zu welchem Volk er auch immer gehört, teilhaben am Heilsopfer, das Jesus am Kreuz dargebracht hat. Ja, jeder von uns kann durch sein eigenes Zeugnis den anderen helfen, auch denen, die fern von Gott sind, den Höchsten Gott anzuerkennen, den Vater Jesu. Wir dürfen nicht vergessen, dass auch Jesus zum Gehorsam berufen wurde. Er führte also nicht seinen eigenen Willen aus, sondern den des Vaters. Wenn es für Jesus so gewesen ist, um wie viel mehr muss es für uns so sein? Auch wir, die wir so oft nur uns selbst gehorchen und unseren Traditionen, sind gegenüber dem Vater zum Gehorsam berufen. So werden wir den Segen erhalten, den er uns gibt, damit wir nicht uns selbst gehören, sondern zu seinem Bund gehören, damit wir ein großes Volk werden, das den Frieden verkündet.


19/01/2015
Gebet für den Frieden


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