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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die altorientalischen Kirchen (die syrisch–orthodoxe, die koptische, die armenische und die assyrische Kirche).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 6,10-20

Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.

Wir wünschen aber, daß jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt,

damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.

Als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Höheren schwören konnte,

und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.

So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene.

Menschen nämlich schwören bei dem Höheren; der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus;

deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, wie unabänderlich sein Entschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang;

dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen, er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester ist auf ewig.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Durch die Sendung seines Sohnes hat Gott in endgültiger Weise in die Geschichte der Welt eingegriffen und so bekräftigt, dass er mit unverbrüchlicher Treue in der Welt gegenwärtig ist. Der Hebräerbrief betont den Eid Gottes, jenen feierlichen Akt, den Gott mit Abraham und Israel vollzogen hatte. Dieser Eid beinhaltet die Treue Gottes und die Verpflichtung, seine Verheißung zu verwirklichen, nämlich das Heil des von ihm zum Eigentum erwählten Volkes zu bewirken. Der Eid gegenüber Abraham war eine unentgeltliche Liebestat Gottes. Die Christen sind Teil dieser Geschichte, die Jesus zur Fülle geführt hat, ohne sie auszulöschen. Daher betont der Hebräerbrief die Verbundenheit mit Abraham und die Verheißungen an diesen Patriarchen. Durch Abraham wird auch Melchisedek in die Heilsgeschichte einbezogen, auch wenn er kein Jude war. Dies kann uns zeigen, dass niemand sein Leben außerhalb einer umfassenden Geschichte gestalten kann. Manchmal gibt man der Versuchung nach, sich als einmalig und unersetzlich anzusehen, als würde alles bei uns anfangen und mit uns enden. Dabei geht jedoch die Freude über die Zugehörigkeit zur Geschichte eines Volkes verloren, des Volkes der Christen und noch vorher des Volkes der an Abraham ergangenen Verheißung, nämlich Israel, mit dem die Jünger Jesu in besonderer Weise verbunden sind, weil es uns diese Verheißungen überliefert hat. Der Verfasser des Briefes wendet sich an eine Gemeinde, in die sich Zweifel, Resignation und auch das Gefühl einer fehlenden Anerkennung ihrer Verdienste eingeschlichen haben. Er schreibt in diesem Abschnitt: „Denn Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen [also den Christen] gedient habt und noch dient. Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt, damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.“ Wer die Geschichte der Liebe vergisst, in die er eingefügt ist, kann leicht das Gefühl bekommen, er könne Rechte einfordern, und wird demzufolge faul. Das entfernt uns von diesem Eifer und dieser Leidenschaft für das Evangelium Jesu, zu dem die Christen immer berufen sind. Papst Franziskus erinnert uns in dieser Zeit unaufhörlich daran. Ergreifen wir „die dargebotene Hoffnung“, damit auch wir zu Trägern der Verheißungen Gottes werden, zu Trägern seiner Liebe zu allen Menschen und seiner Gegenwart besonders dort, wo Leid und Elend das Leben der Männer und Frauen prägen. Allen, die auf Jesus vertrauen, wird geschenkt, was sie zum Leben brauchen, denn er ist der Herr über den Sabbat und die Geschichte.


20/01/2015
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