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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gebet für die Einheit der Kirchen. Besonderes Gedenken an die christlichen Gemeinden in Afrika.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 8,6-13

Jetzt aber ist ihm ein um so erhabenerer Priesterdienst übertragen worden, weil er auch Mittler eines besseren Bundes ist, der auf bessere Verheißungen gegründet ist.

Wäre nämlich jener erste Bund ohne Tadel, so würde man nicht einen zweiten an seine Stelle zu setzen suchen.

Denn er tadelt sie, wenn er sagt: Seht, es werden Tage kommen - spricht der Herr -, in denen ich mit dem Haus Israel und dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde,

nicht wie der Bund war, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägypten herauszuführen. Sie sind nicht bei meinem Bund geblieben, und darum habe ich mich auch nicht mehr um sie gekümmert - spricht der Herr.

Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit dem Haus Israel schließe - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Inneres hinein und schreibe sie ihnen in ihr Herz. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.

Keiner wird mehr seinen Mitbürger und keiner seinen Bruder belehren und sagen: Erkenne den Herrn! Denn sie alle, klein und groß, werden mich erkennen.

Denn ich verzeihe ihnen ihre Schuld, und an ihre Sünden denke ich nicht mehr.

Indem er von einem neuen Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt. Was aber veraltet und überlebt ist, das ist dem Untergang nahe.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wir sind Teil eines neuen Bundes, dessen Mittler Jesus Christus geworden ist. Im Ersten Testament wird häufig über den Bund gesprochen: Gott bietet den Patriarchen und seinem Volk Israel ein Freundschaftsbündnis an, das es unter allen Völkern einzigartig macht, wie es im Buch Exodus heißt: „Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein ... ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören“ (19,5-6). Diese Verheißung an Israel und an das jüdische Volk wird nicht aufgehoben und zurückgenommen, sondern in Jesus endgültig erneuert, denn durch ihn wird der Bund auf alle Völker ausgeweitet. Damit können nun alle Zugang zu dieser besonderen Beziehung Gottes zur Menschheit erhalten. Niemand ist mehr von der Freundschaft Gottes ausgeschlossen. Johannes Paul II. sprach zu den Juden mit den Worten des heiligen Paulus von „einem niemals zurückgenommenen Bund“. In für uns vielleicht geheimnisvoller Weise bleibt diese besondere Beziehung zwischen Gott und Israel bestehen, die durch den in Jesus Christus errichteten Bund mit der ganzen Menschheit nicht aufgehoben wurde. In diesem Licht müssen wir die Aussagen über den neuen Bund lesen, der durch den Tod und die Auferstehung Jesu errichtet wurde. Das geschieht immer wieder neu, wenn die Eucharistie gefeiert wird. Der Priester spricht dieselben Worte wie Jesus: „Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes.“ Die Worte des Hebräerbriefes sind wahr, doch sie müssen im Zusammenhang der ganzen Bibel und der Lehraussagen der Kirche gelesen werden, die nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und mit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. die jüdisch-christliche Beziehung in ein neues Licht gerückt haben: Ohne die Neuheit des durch den Tod und die Auferstehung des Herrn erwirkten Heils infrage zu stellen, haben sie dieses im Zusammenhang der Heilsgeschichte verstanden. Auch der Brief sagt: „... das ist dem Untergang nahe“, er sagt nicht, dass der Bund untergegangen sei. Diese Nähe verstanden die ersten christlichen Gemeinden zeitlich und erwarteten schon bald das zweite und endgültige Erscheinen Christi. Die Erwartung ist jedoch ein Verweis auf die endgültige Vollendung, deren Zeiten und Umstände niemand kennt. Nehmen wir daher die Neuheit des Herrn Jesus als Aufruf zur Erneuerung und Umkehr an, nicht als ein Privileg, das nur uns zusteht.


23/01/2015
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