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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Internationaler Gedenktag an die Schoah.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 10,1-10

Denn das Gesetz enthält nur einen Schatten der künftigen Güter, nicht die Gestalt der Dinge selbst; darum kann es durch die immer gleichen, alljährlich dargebrachten Opfer die, die vor Gott treten, niemals für immer zur Vollendung führen.

Hätte man nicht aufgehört zu opfern, wenn die Opfernden ein für allemal gereinigt und sich keiner Sünde mehr bewußt gewesen wären?

Aber durch diese Opfer wird alljährlich nur an die Sünden erinnert,

denn das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen.

Darum spricht Christus bei seinem Eintritt in die Welt: Schlacht- und Speiseopfer hast du nicht gefordert, doch einen Leib hast du mir geschaffen;

an Brand- und Sündopfern hast du kein Gefallen.

Da sagte ich: Ja, ich komme - so steht es über mich in der Schriftrolle -, um deinen Willen, Gott, zu tun.

Zunächst sagt er: Schlacht- und Speiseopfer, Brand- und Sündopfer forderst du nicht, du hast daran kein Gefallen, obgleich sie doch nach dem Gesetz dargebracht werden;

dann aber hat er gesagt: Ja, ich komme, um deinen Willen zu tun. So hebt Christus das erste auf, um das zweite in Kraft zu setzen.

Aufgrund dieses Willens sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Um die Einzigartigkeit des Opfers Christi zu unterstreichen, weist der Verfasser auf die Vergeblichkeit der alten Opfer hin, da diese keine Sünden wegnehmen können: „Denn das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen.“ Das Heil wird nämlich nicht durch das Verrichten vieler Gesten und Gebete erwirkt, sondern durch die Liebe, mit der wir uns zum Herrn hinwenden. Ähnliches sagt auch Jesus über das Gebet: „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen“ (Mt 6,7). Der Verfasser des Briefes lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf die Grundlage des christlichen Geheimnisses: Es kommt nicht auf unsere vielen Opfergaben an, da nur das Opfer Christi Heil schenkt. Der Grund für unser Heil ist die Liebe, in der Jesus sein Leben bis zum Tod am Kreuz hingegeben hat. Schon der Psalmist weist darauf hin, indem er die Menschwerdung Jesu verheißt: „Brand- und Sündopfer forderst du nicht. Doch das Gehör hast du mir eingepflanzt“ (40,7). Dieses Zitat verweist auf die eucharistische Seinsweise Jesu. Der Apostel Paulus beschreibt das Herrenmahl als Verkündigung des Todes des Herrn und seiner rettenden Macht (1Kor 11,26). Die alten Opfer konnten nicht von Sünden befreien, denn sie haben das Herz des Menschen nicht verwandelt. Die Teilhabe am Leib Christi in der Eucharistie dagegen verwandelt den Gläubigen in seinen Leib, der auferstanden ist und zur Rechten Gottes sitzt. Auf dem Thron seiner Herrlichkeit im Himmel wartet er darauf, dass ihm seine „Feinde als Schemel unter die Füße“ gelegt werden (Ps 110,1). Durch die Auferstehung hat er den Fürsten des Bösen und auch den Tod endgültig besiegt und erwartet die vollkommene Offenbarung des Sieges. Immer wenn sich die christliche Gemeinde zur Eucharistie versammelt, feiert sie diesen Sieg. Trotzdem wissen wir, dass wir noch auf die Vollendung warten, zu der wir berufen sind. Den Weg zu diesem letzten Ziel kennen alle: Es ist ein Leben in der Kommunion mit Christus. Jeden Tag sollen die Christen diesen Weg entschlossen gehen, indem sie wachsam sind, beten und darauf achten, nicht zu fallen. Im Opfer Christi, der nicht sich selbst, sondern uns retten wollte, erreicht das Leben des Menschen seine Fülle. In ihm wird alle Gewalt aus der Welt verbannt. Am heutigen 27. Januar, dem Gedenktag an die Schoah, müssen wir an die grausame Gewalt denken, der sechs Millionen Juden in den nationalsozialistischen Vernichtungslagern ausgesetzt waren. Dieser Tag möge für alle ein unauslöschliches Gedenken und eine Warnung vor Antisemitismus und vor allen Formen des Rassismus sein, die zur Verachtung und letztlich zur Vernichtung des anderen führen.


27/01/2015
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