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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 10,11-18

Jeder Priester steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können.

Dieser aber hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten Gottes gesetzt;

seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden.

Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt.

Das bezeugt uns auch der Heilige Geist; denn zuerst sagt er:

Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit ihnen schließe - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Herz und schreibe sie in ihr Inneres;

dann aber: An ihre Sünden und Übertretungen denke ich nicht mehr.

Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Sündopfer mehr.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Hohepriester Jesus Christus hat sein Leben für uns und für die Welt hingegeben. Dieses einmalige und endgültige Opfer für Gott hat den Lauf der Geschichte verändert. Die Folge dieser Tat ist zunächst die Verherrlichung Christi, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat. In den Evangelien weist die Himmelfahrt auf das neue Dasein hin, in das der Herr unwiderruflich eingetreten ist. Weitere Folgen für die Menschheit sind ein neuer Bund Gottes mit der Menschheit und die Vergebung der Sünden. Der Brief zitiert den Propheten Jeremia im 31. Kapitel: „Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit ihnen schließe ... Ich lege meine Gesetze in ihr Herz und schreibe sie in ihr Inneres.“ Im biblischen Denken bestimmen das Herz und das Innere die Gedanken, Gefühle und Taten. Gott schenkt den Menschen ein Gesetz, das ganz in sie eindringt. Bei diesem Gesetz handelt es sich nicht so sehr um Verhaltensvorschriften, vielmehr soll der Geist selbst im Herzen und Denken aufgenommen werden, um ein Leben im Sinne Gottes und seines Wortes hervorzubringen. Es ist nämlich ein „geistliches“ Gesetz und daher viel umfassender als die mosaischen Vorschriften. Der Geist ergreift Besitz von Herz und Denken und schafft neue Gefühle und neues Leben. Gott handelt direkt durch seinen Geist. Wir müssen ihn nur als kostbares Geschenk aufnehmen. Dann führt er auch zur Vergebung: „An ihre Sünden und Übertretungen denke ich nicht mehr.“ Am Kreuz vergibt Jesus seinen Peinigern und verheißt dem reuigen Verbrecher das Paradies. In seinem Blut schenkt der Bund Vergebung: Gott stellt die alte Beziehung der Liebe und Freundschaft zu den Menschen wieder her, nämlich den Israel in Freiheit angebotenen Bund, der in Jesus eine neue Bedeutung gewinnt. Gott vergibt immer. Wir dagegen halten uns für gut und gerecht, gestehen unsere Sünde nicht ein und bitten daher nicht um Vergebung. In Jesus ist die Zeit gekommen, in der zur Vergebung keine Opfer im Tempel mehr dargebracht werden müssen. In der Eucharistie erneuert Gott den Bund mit uns und schenkt uns immer wieder neu Vergebung. Jesus ist das ewige und einmalige Opfer, das allen immer wieder neu die Möglichkeit zu Vergebung und Erbarmen schenkt. Wir müssen dem Herrn unbedingt für dieses Geschenk der Liebe danken, durch das wir Anteil am ewigen Bund erhalten, ein Bündnis der Liebe, das Gott niemals verleugnen wird. Wir dagegen können es brechen, wenn wir uns in uns selbst verschließen, wie das oft geschieht. Doch das Wort Gottes erinnert uns an die Gabe des Geistes und die Verheißung der Vergebung.


28/01/2015
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