Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den römischen Priester Andrea Santoro, der in Trabzon in der Türkei getötet wurde.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Hebräer 12,8-19.21-24

Würdet ihr nicht gezüchtigt, wie es doch bisher allen ergangen ist, dann wäret ihr nicht wirklich seine Kinder, ihr wäret nicht seine Söhne.

Ferner: An unseren leiblichen Vätern hatten wir harte Erzieher, und wir achteten sie. Sollen wir uns dann nicht erst recht dem Vater der Geister unterwerfen und so das Leben haben?

Jene haben uns für kurze Zeit nach ihrem Gutdünken in Zucht genommen; er aber tut es zu unserem Besten, damit wir Anteil an seiner Heiligkeit gewinnen.

Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.

Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest,

und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.

Strebt voll Eifer nach Frieden mit allen und nach der Heiligung, ohne die keiner den Herrn sehen wird.

Seht zu, daß niemand die Gnade Gottes verscherzt, daß keine bittere Wurzel wächst und Schaden stiftet und durch sie alle vergiftet werden,

daß keiner unzüchtig ist oder gottlos wie Esau, der für eine einzige Mahlzeit sein Erstgeburtsrecht verkaufte.

Ihr wißt auch, daß er verworfen wurde, als er später den Segen erben wollte; denn er fand keinen Weg zur Umkehr, obgleich er unter Tränen danach suchte.

Denn ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hingetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind,

zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden;

Ja, so furchtbar war die Erscheinung, daß Mose rief: Ich bin voll Angst und Schrecken.

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung

und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten,

zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief warnt die Christen, dass sie ihren Glauben nicht in Gefahr bringen. Ihre Strafe wäre härter als die der treulosen Israeliten in der Wüste. Jene haben nämlich eine Offenbarung voller Furcht und Schrecken erhalten, im Gegensatz zur hohen und freudigen Offenbarung an die Christen. Dadurch sind sie in höherem Maße entschuldigt. Die Offenbarung am Sinai ereignete sich unter den erschütternden Zeichen von Feuer, Sturm, Erdbeben und Klang der Posaunen. Es war ein so furchtbares Schauspiel, dass sogar Mose rief: „Ich bin voll Angst und Schrecken.“ Bewusst wird die Offenbarung am Sinai hier mit kraftvollen und harten Worten beschrieben. Gott wird nicht erwähnt, und auch an die hohe Ethik des Dekalogs wird nicht erinnert. Genauso wenig ist von der Nähe Gottes, derer sich Mose erfreuen konnte, die Rede. Der Brief möchte die Andersartigkeit der christlichen Offenbarung im Vergleich zur Botschaft vom Berg Zion hervorheben und beschreibt sie auf ganz andere Weise: „Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemeinschaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind.“ In dieser festlichen und friedlichen Szenerie wird der neue Bund Wirklichkeit durch eine Stimme, die vom Himmel kommt. Es ist die Stimme Gottes, der beim Endgericht Himmel und Erde erschüttern wird, um dem unerschütterlichen Reich Platz zu machen, das der sichtbaren und schon erschütterten Schöpfung folgen wird. Wir befinden uns am Abschluss des Kapitels, das wie eine Mahnung an die Christen klingt, dem neuen Bund treu zu bleiben und auf die Stimme Gottes zu hören, nicht auf sich selbst. Deshalb müssen die Gläubigen achtgeben, „dass ihr den nicht ablehnt, der redet“. Ihre Strafe wäre viel schlimmer als bei den Israeliten. Der neue Bund ist zwar noch nicht vollständig Wirklichkeit geworden, doch er ist schon gegenwärtig, wenn die Gläubigen „Gott so dienen, wie es ihm gefällt“. In der heiligen Liturgie wird das Reich gegenwärtig, das wir am Tag des Endgerichts erwarten. Dies lebt, wer sich im Glauben nähert. Wer sich dagegen entfernt, dem ist eine endgültige Strafe bereitet. Für die Gläubigen hat die große eschatologische Verwandlung schon stattgefunden. Daher sollen sie sich davor hüten, sich abzuwenden und sehnsüchtig auf Vergängliches zu schauen. Sonst besteht die Gefahr, dass auch wir mit den vergänglichen Dingen vergehen


05/02/2015
Gedenken an die Kirche


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri