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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die heilige Scholastika (ca. 480-547), die Schwester des heiligen Benedikt. Mit ihr gedenken wir der Eremitinnen, der Ordensschwestern und aller Frauen, die dem Herrn nachfolgen.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Genesis 1,20-24

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von lebendigen Wesen, und Vögel sollen über dem Land am Himmelsgewölbe dahinfliegen.

Gott schuf alle Arten von großen Seetieren und anderen Lebewesen, von denen das Wasser wimmelt, und alle Arten von gefiederten Vögeln. Gott sah, daß es gut war.

Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar, und vermehrt euch, und bevölkert das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich auf dem Land vermehren.

Es wurde Abend, und es wurde Morgen: fünfter Tag.

Dann sprach Gott: Das Land bringe alle Arten von lebendigen Wesen hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Tieren des Feldes. So geschah es.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wir befinden uns im zweiten Teil der ersten Schöpfungserzählung, die in der Erschaffung von Mann und Frau und in der Einsetzung des Sabbats ihren Höhepunkt findet. Die ganze Schöpfungs¬erzählung zielt auf diesen letzten Teil hin. Während Gott sich daran macht, den Menschen zu erschaffen, trifft Gott eine feierliche Entscheidung, wie der Plural zeigt: „Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich … Gott schuf also den Menschen … Als Mann und Frau schuf er sie.“ Die Wahl Gottes lässt sich sofort erkennen: Das menschliche Wesen – „Mensch“ ist im Hebräischen ein Begriff, der sich auf das menschliche Wesen, das von der Erde genommen ist, bezieht – trägt in sich das Abbild Gottes, es hat eine große Würde. Indem betont wird, dass es sich um „Mann und Frau“ handelt, werden zugleich die Unterschiedlichkeit und die Gleichheit aufgezeigt. Sie sind, so könnte man sagen, Gott nur gemeinsam ähnlich. Es existiert nicht nur der Mann oder nur die Frau. Es existiert eine Person, die die jeweils andere nötig hat, und beide weisen Ähnlichkeit zu Gott auf. Der Segen Gottes bewirkt, dass die menschliche Person in einer besonderen Beziehung zum Herrn bleibt, der ihm die Schöpfung anvertraut, eine Verantwortung, die nie absolut ist, da alles von Gott abhängt und nicht vom Menschen. Die Erschaffung der Menschen findet ihren Abschluss mit der Feststellung: „Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut.“ Zum siebten Mal betrachtet Gott selbst die geschaffenen Werke und bestätigt, dass sie gut sind. Von Gott kommt nur das Gute, nicht das Böse, das Werk des Bösen sein wird, so wie von Gott das Leben kommt. Gott freut sich so sehr über die Existenz des Menschen, dass er sagt „Es war sehr gut“, nicht nur „gut“ wie bei den anderen Schöpfungswerken. Aber noch ist nicht alles abgeschlossen. Die Vollendung der Schöpfung sind nicht Mann und Frau, sondern der Sabbat: „Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig.“ Drei Dinge tut Gott am siebten Tag: Allem voran vollendet er die Schöpfung, dann segnet und heiligt er den siebten Tag. Was bedeutet das? Ohne den Sabbat, den Tag, an dem der Mensch das Werk Gottes erkennt und ihn lobt, ist die Schöpfung nicht vollständig, es fehlt ihr etwas Wesentliches. Wir verstehen den Sinn des Sabbats für die Juden und den Sinn des Sonntags für die Christen so: Wenn Mann und Frau das Werk Gottes nicht erkennen und nicht sehen, dass er jeden Tag in der Schöpfung gegenwärtig ist, fehlt etwas Grundlegendes, ohne das die Schöpfung nicht ihre Fülle erlangt. Schließlich sind Mann und Frau nicht dazu erschaffen, in sich selbst verschlossen zu bleiben, sondern sie sollen sich öffnen für Gott, für seine Zeit, für seinen Plan der Liebe. Mit diesem Gefühl sollen wir leben in der Feier und im Lob Gottes. Deshalb segnet – wie er es bei Mann und Frau getan hat – Gott den siebten Tag nicht nur, sondern er heiligt ihn, das heißt, er macht ihn zum Tag Gottes in der Zeit des Menschen.


10/02/2015
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