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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Genesis 3,1-8

Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?

Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;

nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.

Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.

Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon eßt, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.

Da sah die Frau, daß es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, daß der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.

Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, daß sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.

Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gott hat den Mann und die Frau mit den Worten in den Garten gebracht, dass sie von allen Früchten essen durften, außer von dem Baum in der Mitte. Doch sie hörten nicht auf das Wort Gottes und ließen sich von einer fremden Stimme verführen. Es ist die Stimme der Schlange, die Stimme des Götzen, die Stimme des Bösen. Diese Stimme schleicht sich schmeichlerisch in das Alltagsleben ein. Sie kann im eigenen Herzen entstehen, wenn sie zum Beispiel zum Stolz oder zur Selbstliebe anregt oder wenn sie vortäuscht, dass alles leicht erreichbar ist und wenn sie dazu verleitet, sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Es ist auch eine Stimme, die von außen kommt, von falschen Propheten, die Reichtum, Wohlstand, Heilung und Erfolg versprechen. In Wirklichkeit sind dies trügerische Worte und Vorschläge, die die Menschen vom Herrn entfernen. Der Vorschlag des Versuchers ist einfach: Glaubt nicht an die Stimme Gottes, sondern glaubt an die anderen Stimmen. Der Versucher weckt immer Stolz, Selbstliebe und die Suche nach Größe ohne Gott im Menschen. Die Erbsünde – wenn man so will, der Ursprung jeder Sünde – liegt immer im mangelnden Vertrauen und im fehlenden Hören auf das Wort Gottes und vor allem im Vertrauen auf sich selbst, im eigenen Stolz. Zu Recht schreibt der Apostel Paulus im Römerbrief: Der Glaube entsteht im Hören der Botschaft (vgl. Röm 10,17). Die Wurzel der Erbsünde besteht in der Tat darin, nicht auf das Wort Gottes zu hören. Häufig wird in der Bibel die Entscheidung des Menschen verdammt, nur auf sich selbst zu hören, dem Bösen zu folgen, sich Götzen zuzuwenden anstatt auf Gott zu hören, der mit so viel Liebe und Weisheit zu uns spricht. Wenn er dem Versucher zuhört, verliert der Mensch die Freundschaft Gottes und die gegenseitige Solidarität. Adam und Eva, die meinten, alles zu wissen und allein zurechtzukommen, fanden sich nackt und verängstigt wieder. Der Stolz führt zum Verlust der Freundschaft Gottes, er entfernt uns von ihm und macht uns ärmer. Ohne den Herrn entdeckt jeder von uns voll Traurigkeit seine Armut und seine Zerbrechlichkeit. Er entdeckt, dass es ihm unmöglich ist, eine wahre Antwort zu finden auf die Bedingungen, unter denen wir leben. Adam und Eva versteckten sich vor Gott, der sie jedoch weiterhin liebte und sich um sie sorgte. Wer nicht auf die Stimme Gottes hört und sich nur auf sich und seine eigenen Überzeugungen verlässt, der entfernt sich vom Herrn und schafft Trennung und Schmerz. Wir tun gut daran, jeden Tag auf den Herrn zu hören, damit wir uns so nicht von Götzen und falschen Propheten täuschen lassen, die sich gerade in Schwierigkeiten und Krisenzeiten vermehrt zeigen.


13/02/2015
Gedenken an den gekreuzigten Jesus


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