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Das tägliche Gebet


 
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Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

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Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Genesis 3,9-24

Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach: Wo bist du?

Er antwortete: Ich habe dich im Garten kommen hören; da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.

Darauf fragte er: Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen, von dem zu essen ich dir verboten habe?

Adam antwortete: Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben, und so habe ich gegessen.

Gott, der Herr, sprach zu der Frau: Was hast du da getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, und so habe ich gegessen.

Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange: Weil du das getan hast, bist du verflucht unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes. Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.

Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs. Er trifft dich am Kopf, und du triffst ihn an der Ferse.

Zur Frau sprach er: Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst. Unter Schmerzen gebierst du Kinder. Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen.

Zu Adam sprach er: Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast, von dem zu essen ich dir verboten hatte: So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen. Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens.

Dornen und Disteln läßt er dir wachsen, und die Pflanzen des Feldes mußt du essen.

Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen. Denn Staub bist du, zum Staub mußt du zurück.

Adam nannte seine Frau Eva (Leben), denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.

Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Röcke aus Fellen und bekleidete sie damit.

Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir; er erkennt Gut und Böse. Daß er jetzt nicht die Hand ausstreckt, auch vom Baum des Lebens nimmt, davon ißt und ewig lebt!

Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg, damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.

Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Kerubim auf und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Gott verlässt die Menschen nie, auch dann nicht, wenn diese eine Sünde begehen und sich von ihm entfernen. Er suchte Adam und Eva und fragte voll Zuneigung: Adam, wo bist du? Ja, manchmal verstecken wir uns vor Gott und vor seinem Blick, um uns in uns selbst zu verschließen. Dies geschieht immer dann, wenn wir so leben, als würde Gott nicht existieren und als wäre er nicht unser Freund. Aber der Herr lässt nicht davon ab, auch uns wie Adam zu fragen: Wo bist du? Er fragt uns das jeden Tag, und jeden Tag bittet er uns, dass wir uns nicht vor seiner Liebe verstecken. Adam, dem wahrscheinlich bewusst war, dass er eine Sünde begangen hatte, bekam Angst und schämte sich. So kommt es zu einem Gespräch zwischen dem Mann, der Frau und Gott. So wie es auch jedem von uns oft geht, möchte niemand gerne die eigene Sünde erkennen. Wir sind alle immer bereit, uns zu rechtfertigen und die Verantwortung für unsere Taten und für das Böse den anderen zuzuschieben. Aber Gott weiß, was geschehen ist. Seine Worte, die er an die Schlange, die Frau und den Mann richtet, sind nur die Konsequenz dessen, was geschehen ist. Es ist die Sünde selbst, es ist das fehlende Hören auf Gott, das die dramatischen Folgen hervorruft, die die Geschichte der Menschheit und der Welt kennzeichnen: Feindschaft, Leid und die Mühsal des Lebens bis hin zum Tod. Ohne Gott stirbt man, ohne Gott wird man zu Feinden, wie es mit Kain und Abel geschieht. Aber es ist nicht die Absicht Gottes, Adam und Eva zu bestrafen, den Sünder zu bestrafen. Er lässt nicht davon ab, sich um den Mann und die Frau zu sorgen, und macht ihnen etwas, womit sie ihre Nacktheit bedecken können. Es ist auch das Kleid seiner Liebe, das sie bedecken kann, als sie den Garten des Lebens mit Gott verlassen. Wer versucht, für sich selbst und für andere Gott zu werden, verliert die Freundschaft mit Gott, das Leben mit ihm. Die Vertreibung aus diesem Garten ist nichts anderes als die Konsequenz der Entscheidung, für sich selbst und nicht mehr im Gehorsam gegenüber Gott zu leben. Wie oft verschließen wir uns der Freundschaft Gottes, verschließen wir uns einem Leben mit ihm, um uns selbst zu folgen, um auf die Götzen der Welt zu hören, auf ihre Illusionen, ihre falschen Propheten! Gott wird seinen Sohn Jesus in die Welt senden müssen, um die Menschen wieder zu einem Leben mit ihm, im Bund mit ihm zu führen. Daher ist, wie es der Apostel Paulus formuliert, Jesus Christus der zweite Adam: „Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt. Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden“ (Röm 5,18-19).


14/02/2015
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