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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesaja 65,17-21

Ja, vergessen sind die früheren Nöte, sie sind meinen Augen entschwunden. Denn schon erschaffe ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn.

Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude.

Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.

Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als Hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht.

Sie werden Häuser bauen und selbst darin wohnen, sie werden Reben pflanzen und selbst ihre Früchte genießen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will,
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.


Der heutige Abschnitt aus dem Buch Jesaja spricht von der Rückkehr des Volkes Israel nach Jerusalem nach dem Exil, während die Stadt wiederaufgebaut wird. Die Israeliten sind schon seit längerer Zeit nach Jerusalem zurückgekehrt, doch nur schwer kehren sie mit dem Herzen zurück zum Herrn, sie haben Mühe, wieder seine Gesetze einzuhalten und sich über den Bund mit ihm und die Beteiligung an seinem Plan der Liebe zu freuen. Daher kommt es zum Eingreifen des Propheten. Er soll das Volk Israel aus der Resignation aufrütteln, in die es nach der Rückkehr aus dem Exil geraten ist, als gäbe es für Israel gar keine Hoffnung auf eine neue und schöne Zukunft. Das Wort Gottes erklingt erneut, um das Volk aus Trägheit und Resignation aufzurütteln. Noch einmal zeigt der Herr seine Vision und zugleich die Mission, die er ihnen anvertrauen möchte. Der Prophet fordert zur Überwindung der Traurigkeit auf: „Denn schon erschaffe ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Man wird nicht mehr an das Frühere denken, es kommt niemand mehr in den Sinn. Nein, ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude.“ Die Erinnerung an die Vergangenheit im Exil hatte sich offensichtlich derart tief in das Herz und in die Gedanken des Volkes Israel eingeprägt, dass die Hoffnung auf eine neue Zukunft in ihren Herzen verloschen war. Letztlich fügte man sich resigniert in ein engherziges und selbstbezogenes Schicksal. Der Herr greift ein und schenkt seinem Volk eine neue Vision, einen neuen Traum und damit auch neue Energie. Er selbst lässt sie vollkommen daran teilhaben. Die Resignation, die alle im Volk dazu drängte, sich in sich selbst zu verschließen, war aus dem mangelnden Vertrauen des Volkes auf den Herrn entstanden, in dem es glaubte, der Wiederaufbau der Stadt sei allein von ihm selbst zu leisten. Doch vielmehr ist es so, dass der Herr noch einmal zu seinem Volk herabsteigt und es mit hineinnimmt in seinen großen Plan, den Traum, alle Völker zu einer Familie und Jerusalem zur Stadt für alle zu machen. In dieser Stadt hört man nie mehr „lautes Weinen und lautes Klagen“. Und weiter: „Dort gibt es keinen Säugling mehr, der nur wenige Tage lebt, und keinen Greis, der nicht das volle Alter erreicht; wer als hundertjähriger stirbt, gilt noch als jung, und wer nicht hundert Jahre alt wird, gilt als verflucht.“ Dieser Traum bewahrt auch heute noch seine ganze prophetische Kraft. Der Herr vertraut ihn auch uns an und fordert uns auf, alle Faulheit und Resignation abzulegen.


16/03/2015
Gebet für den Frieden


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