Riccardi Andrea: auf dem web

Riccardi Andrea: auf sozialen netzwerken

change language
sie sind in: home - gebet - das tägliche gebet kontaktnewsletterlink

Unterstützung der Gemeinschaft

  

Das tägliche Gebet


 
druckversion

Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den Propheten Jesaja


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Evangelium nach Johannes 15,18-21

Wenn die Welt euch haßt, dann wißt, daß sie mich schon vor euch gehaßt hat.

Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum haßt euch die Welt.

Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.

Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Nachdem er über die enge Verbindung der Liebe gesprochen hat, die zwischen den Jüngern und ihm selbst besteht, geht Jesus dazu über, von dem Hass zu sprechen, mit dem die Kräfte des Bösen den Jüngern in der Welt begegnen werden. Das bedeutet, dass es einen unversöhnlichen, radikalen Gegensatz gibt zwischen der unentgeltlichen Liebe, die den wahren Jünger Jesu charakterisiert, und der Logik der Gesellschaft, die immer den Profit sucht oder zumindest bei jeder Gelegenheit eine Gegenleistung erwartet. Das soll nicht heißen, dass man sich außerhalb der Realität fühlen soll, die uns umgibt, oder dass man sich völlig von ihr trennen muss. Wir sind weiter Bürger dieser Welt, aber uns ist gleichzeitig ihre Mentalität fremd, wie es ein altes christliches Dokument, der Brief an Diognet, ausdrückt: „Wir sind in der Welt, aber als Pilger, die auf das Ziel einer anderen, besseren Wirklichkeit, hinstreben.“ Es geht darum, sich gewissenhaft mit sich selbst, den eigenen Gewohnheiten und der üblichen Art des eigenen Umgangs mit den Lehren des Herrn auseinanderzusetzen. Das ist die einzige Möglichkeit, um zu verstehen, wessen Kinder wir sind – Kinder Gottes oder Kinder der Mentalität dieser Welt. Nur auf dem Weg der Liebe des Evangeliums werden wir ein Zeichen des Widerspruchs für die Welt sein. Nicht aufgrund einer angeblichen Originalität, sondern weil wir mit Jesus verbunden sind, den der Vater gesandt hat, um uns an sich zu ziehen. Jesus ist auch nicht gekommen, um die Welt in ihrer Sklaverei durch die Gewalt des Bösen zu bestätigen. Jesus ist gekommen, um es zu bekämpfen und die Menschen aus der Sklaverei zu befreien, die sie zu Hörigen und Opfern des Bösen und der Schlechtigkeit macht. Jesus hat einen echten Kampf gegen das Böse und seine Macht über die Menschen aufgenommen. Die Jünger, die bei Jesus sind, werden natürlich derselben Feindseligkeit begegnen, die über ihn hereinbricht. Daher warnt Jesus die Jünger von damals und heute: „Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen, wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten.“ Der Jünger, der das Evangelium lebt, wird zu einem Zeichen des Herrn selbst. Wer ihn aufnimmt und seinem Beispiel folgt, nimmt Jesus selbst auf und ahmt ihn nach. Wer den Jünger verachtet, verachtet Jesus selbst. Das wurde Paulus auf dem Weg nach Damaskus offenbart. Der Herr sagte ihm: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“ In dieser Frage wird mit Klarheit die enge Verbindung zwischen Jesus und den Jüngern deutlich, uns eingeschlossen. Sie erklärt den Grund für den Widerstand gegen die Christen noch heute. Die Botschaft des Evangeliums bleibt immer eine Alternative zur egozentrischen Mentalität dieser Welt.


09/05/2015
Vorabend des Sonntags


Veranstaltungen der woche
DEZ
4
Sonntag 4 Dezember
Liturgie des Sonntags
DEZ
5
Montag 5 Dezember
Gebet für die Kranken
DEZ
6
Dienstag 6 Dezember
Gedenken an die Mutter des Herrn
DEZ
7
Mittwoch 7 Dezember
Gedenken an die Heiligen und die Propheten
DEZ
8
Donnerstag 8 Dezember
Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens
DEZ
9
Freitag 9 Dezember
Gedenken an den gekreuzigten Jesus
DEZ
10
Samstag 10 Dezember
Vorabend des Sonntags
DEZ
11
Sonntag 11 Dezember
Liturgie des Sonntags

Per Natale, regala il Natale! Aiutaci a preparare un vero pranzo in famiglia per i nostri amici più poveri