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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Bischof Augustinus von Canterbury († ca. 605), den Vater der englischen Kirche.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr seid ein auserwählter Stamm,
ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk,
ein Volk, das Gott erworben hat,
um seine Wunder zu verkünden.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Jesus Sirach 36,1-2.5-6.13-19

Rette uns, du Gott des Alls,

und wirf deinen Schrecken auf alle Völker!

damit sie erkennen, wie wir es erkannten: Es gibt keinen Gott außer dir.

Erneuere die Zeichen, wiederhole die Wunder,

Sammle alle Stämme Jakobs,

verteil den Erbbesitz wie in den Tagen der Vorzeit!

Hab Erbarmen mit dem Volk, das deinen Namen trägt, mit Israel, den du deinen Erstgeborenen nanntest.

Hab Erbarmen mit deiner heiligen Stadt, mit Jerusalem, dem Ort, wo du wohnst.

Erfülle Zion mit deinem Glanz und deinen Tempel mit deiner Herrlichkeit!

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ihr werdet heilig sein,
weil ich heilig bin, spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Israel wird von den Seleukiden unterdrückt. Diese traurige Tatsache ist der Hintergrund dieses Gebetes. Das Volk will die Freiheit wiedergewinnen, doch das ist unmöglich, wenn Gott nicht eingreift. Wenn immer das Volk sich von Gott und seinem Gesetz entfernt, wenn es nur auf die eigene Kraft vertraut, dann endet das in der Sklaverei. Israel hatte gedacht, dass man mit militärischen und politischen Erfolgen seine Wunden heilen kann. Es war der Überzeugung, dass irdische Macht und militärische Überlegenheit ausreichen, um anderen Völkern seinen Willen aufzuzwingen und sich einen Platz in der Geschichte zu sichern. Oft hatte Israel versucht, den Weg der Assimilation mit anderen Völkern zu gehen und sich deren Glauben und deren Sitten anzupassen. Doch das ist nicht der Weg, um die Treue zum Herrn zu leben. Der Weg des Glaubenden beginnt mit Gerechtigkeit, er unterlässt es nicht, Gutes zu tun, und vergisst nicht die Armen und Unterdrückten. Das ist der Sinn des flehenden Gebetes des Jesus Sirach, der Gott um die Wiedergeburt seines Volkes bittet. In der Bibel wird oft die Sprache eines Gottes gebraucht, der seine Macht aufbietet, den neben Israel lebenden Nationen Furcht und Angst einflößt und sie bisweilen sogar vernichtet. Doch im Licht der Lehre Jesu, die auch die Seiten des Alten Testaments erleuchtet, gibt es keine Rechtfertigung, um andere zu vernichten. Damit wird allein beabsichtigt, die Handlungsweise der Nationen zurückzuweisen, die nicht an Gott glauben. Jene Nationen fürchten und respektieren den Gott Israels nicht, weil sie glauben, ihre Götter seien viel stärker und könnten Israel besiegen. Aus diesem Grund benutzen sie ihre Macht, um das Recht zu beugen, sie wenden Gewalt an, um die Armen zu zerdrücken. Dieses Gebet ruft Gott an, dass er sich seines Volkes erbarme und es zu einem glaubwürdigen Zeugen seines Wirkens mache. Indem es sich Gott wieder nähert, lebt Israel neu auf. Es findet wirklich einen Vater, der sich um sein Volk sorgt, der es teilnehmen lassen will an seinem Plan der Liebe für die Welt und für alle Völker. Das Volk, das der Herr sich wünscht, ist ein Volk von Söhnen und Töchtern, die ausgesandt sind, um alle Völker dieser Welt zu vereinen, damit sie den einzig wahren Gott und Vater aller erkennen. Diese universale Vision scheint auf den Seiten des Neuen Testamentes in aller Klarheit auf.


27/05/2015
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