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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an die ersten Märtyrer der Kirche Roms während der Verfolgung unter Nero


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Genesis 19,15-29

Als die Morgenröte aufstieg, drängten die Engel Lot zur Eile: Auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind, damit du nicht wegen der Schuld der Stadt hinweggerafft wirst.

Da er noch zögerte, faßten die Männer ihn, seine Frau und seine beiden Töchter an der Hand, weil der Herr mit ihm Mitleid hatte, führten ihn hinaus und ließen ihn erst draußen vor der Stadt los.

Während er sie hinaus ins Freie führte, sagte er: Bring dich in Sicherheit, es geht um dein Leben. Sieh dich nicht um, und bleib in der ganzen Gegend nicht stehen! Rette dich ins Gebirge, sonst wirst du auch weggerafft.

Lot aber sagte zu ihnen: Nein, mein Herr,

dein Knecht hat doch dein Wohlwollen gefunden. Du hast mir große Gunst erwiesen und mich am Leben gelassen. Ich kann aber nicht ins Gebirge fliehen, sonst läßt mich das Unglück nicht mehr los, und ich muß sterben.

Da, die Stadt in der Nähe, dorthin könnte man fliehen. Sie ist doch klein; dorthin will ich mich retten. Ist sie nicht klein? So könnte ich am Leben bleiben.

Er antwortete ihm: Gut, auch das will ich dir gewähren und die Stadt, von der du sprichst, nicht zerstören.

Schnell flieh dorthin; denn ich kann nichts unternehmen, bevor du dort angekommen bist. Deshalb nannte er die Stadt Zoar (Kleine).

Als die Sonne über dem Land aufgegangen und Lot in Zoar angekommen war,

ließ der Herr auf Sodom und Gomorra Schwefel und Feuer regnen, vom Herrn, vom Himmel herab.

Er vernichtete von Grund auf jene Städte und die ganze Gegend, auch alle Einwohner der Städte und alles, was auf den Feldern wuchs.

Als Lots Frau zurückblickte, wurde sie zu einer Salzsäule.

Am frühen Morgen begab sich Abraham an den Ort, an dem er dem Herrn gegenübergestanden hatte.

Er schaute gegen Sodom und Gomorra und auf das ganze Gebiet im Umkreis und sah: Qualm stieg von der Erde auf wie der Qualm aus einem Schmelzofen.

Als Gott die Städte der Gegend vernichtete, dachte er an Abraham und ließ Lot mitten aus der Zerstörung fortgeleiten, während er die Städte, in denen Lot gewohnt hatte, von Grund auf zerstörte.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Dieser Abschnitt der Bibel erweckt den Eindruck, dass die Städte der Menschen dem Untergang geweiht sind, wenn sie die Fremden nicht aufnehmen. So waren die Einwohner Sodoms von diesem Gefühl der In-sich-Geschlossenheit derart erfüllt, dass sie sich gegen Lot, den Neffen Abrahams wandten, weil er es gewagt hatte, einige Fremde aufzunehmen. Die Ursache für eine solche Haltung ist ein kleinliches Herz, das die Fremden nicht als Schwestern und Brüder anerkennen will. Daher wenden sich diese Bürger auch gegen Lot und wollen ihn nicht bei sich haben. Diese Stadt hatte Mauern errichtet und Grenzen gesetzt, um von außen kommende Menschen nicht aufzunehmen. Doch wenn Städte, Gesellschaften oder Völker mit verschlossenen Türen leben wollen, verarmen sie in Wirklichkeit. Wenn eine Stadt verschlossen lebt und wenn die Herzen verschlossen sind, führt das zu einem traurigen Leben und endet früher oder später im Untergang. Doch die Logik der Verschlossenheit gegenüber den anderen ist eine so verfestigte Überzeugung, dass sogar Lot davon beeinflusst wird. Denn er kann sich nicht von der Stadt trennen. Der Herr hilft ihm, weil er „mit ihm Mitleid hatte“ und bringt ihn in Sicherheit. Gott kommt unserer Schwäche entgegen und befreit uns in seinem Erbarmen vom Bösen, indem er uns lehrt, mit einem weiten Herzen zu leben.


30/06/2015
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