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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Exodus 14,21-31

Mose streckte seine Hand über das Meer aus, und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen, und das Wasser spaltete sich.

Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.

Die Ägypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein.

Um die Zeit der Morgenwache blickte der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung.

Er hemmte die Räder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sagte der Ägypter: Ich muß vor Israel fliehen; denn Jahwe kämpft auf ihrer Seite gegen Ägypten.

Darauf sprach der Herr zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit das Wasser zurückflutet und den Ägypter, seine Wagen und Reiter zudeckt.

Mose streckte seine Hand über das Meer, und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der Herr die Ägypter mitten ins Meer.

Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die den Israeliten ins Meer nachgezogen war. Nicht ein einziger von ihnen blieb übrig.

Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.

So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. Israel sah die Ägypter tot am Strand liegen.

Als Israel sah, daß der Herr mit mächtiger Hand an den Ägyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk den Herrn. Sie glaubten an den Herrn und an Mose, seinen Knecht.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Die Kraft des Mose ist sein Vertrauen auf Gottes Schutz. Er streckte seine Hand über das Meer aus, als der Weg noch versperrt war. Die Weisheit Israels kommentiert im Talmud, dass die Fluten des Meeres erst zurückgewichen seien, nachdem die Füße des ersten Hebräers das Wasser berührt hätten! Wir müssen Vertrauen haben, wir dürfen keine Gewissheit verlangen und erwarten, auf alles eine Antwort zu erhalten. Oft zögern die Menschen aus Angst und vor allem aus mangelndem Glauben. Vertrauen ist aber nicht dasselbe wie Passivität. Mose stellt sich dem Meer, überzeugt die Seinen, treibt sie voran trotz ihrer Ängste und Widerstände, die sich in ihrer Sehnsucht und in jenem heimlichen Trotz äußern, der so oft den Funken der Hoffnung erstickt und den Geist beleidigt, wie der Apostel Paulus sagen würde. Vertrauen bedeutet nicht, dass alles in der Verantwortung Gottes läge. Vertrauen heißt, in dem Wissen aufzubrechen, dass Gott uns nicht allein lässt, dass seine Liebe treu ist und dass er uns aus den Händen der Unterdrücker befreien wird. Wir glauben nicht, weil wir alles erreicht hätten, sondern weil wir wissen, dass der Herr es uns an nichts fehlen lässt. Die Fluten des Schilfmeers präfigurieren, wie es in der Osterliturgie heißt, das zukünftige Volk der Getauften, also jener Menschen, die Gott auserwählt und dem Bösen entreißt, um sich ihrer anzunehmen. Israel sah, mit welch mächtiger Hand der Herr an Ägypten gehandelt hatte. Oft scheinen Unglaube, Skepsis und Resignation überzeugend, realistisch. In Wirklichkeit flößen sie uns nur Angst ein. Der Gläubige erkennt die Zeichen des göttlichen Schutzes genauso, wie die Jünger die Wunder Jesu erkannten. Das Volk fürchtete den Herrn. Seine übergroße Liebe erfüllt uns mit Ehrfurcht, nicht mit Angst. Schließlich glaubt das Volk Israel an seinen Knecht Mose, an den, der auf Gottes Wort gehört und trotz seiner Schwäche die Kraft Gottes angelegt hatte.


21/07/2015
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