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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Antonius von den Kiewer Höhlen († 1073). Mit dem heiligen Theodosius ist er der Vater des russischen Mönchtums und gilt als Gründer des Höhlen¬klosters.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ich bin der gute Hirte,
meine Schafe hören auf meine Stimme,
und sie werden
eine einzige Herde sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Exodus 19,1-2.11.16-20

Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus Ägypten - am heutigen Tag - kamen sie in der Wüste Sinai an.

Sie waren von Refidim aufgebrochen und kamen in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.

Sie sollen sich für den dritten Tag bereithalten. Am dritten Tag nämlich wird der Herr vor den Augen des ganzen Volkes auf den Berg Sinai herabsteigen.

Am dritten Tag, im Morgengrauen, begann es zu donnern und zu blitzen. Schwere Wolken lagen über dem Berg, und gewaltiger Hörnerschall erklang. Das ganze Volk im Lager begann zu zittern.

Mose führte es aus dem Lager hinaus Gott entgegen. Unten am Berg blieben sie stehen.

Der ganze Sinai war in Rauch gehüllt, denn der Herr war im Feuer auf ihn herabgestiegen. Der Rauch stieg vom Berg auf wie Rauch aus einem Schmelzofen. Der ganze Berg bebte gewaltig,

und der Hörnerschall wurde immer lauter. Mose redete, und Gott antwortete im Donner.

Der Herr war auf den Sinai, auf den Gipfel des Berges, herabgestiegen. Er hatte Mose zu sich auf den Gipfel des Berges gerufen, und Mose war hinaufgestiegen.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Ein neues Gebot gebe ich euch:
Liebet einander!

Halleluja, halleluja, halleluja.

Vom 19. Kapitel des Buches Exodus bis zum 10. Kapitel des Buches Numeri lagert das Volk Israel am Sinai, wo sich das grundlegende Ereignis seiner Geschichte zuträgt: der Bund mit dem Herrn, der die Israeliten aus Ägypten befreit hat, und die Übergabe der Gesetzestafeln. Der Abschnitt enthält eine Reihe von Themen: die Bestätigung der einzigartigen Rolle des Mose als Mittler zwischen Gott und seinem Volk, die Vorbereitung des Volkes und die Offenbarung des Herrn. Bei der Beschreibung dieses beispiellosen Ereignisses hebt der Verfasser die Gefühle der Furcht hervor, die die göttliche Erscheinung unter den Israeliten auslöst. Das Wort ist es, das die Verbindung zwischen Gott und dem Volk herstellt. Schon immer, schon seit der Schöpfung (vgl. Gen 1) charakterisiert es die Beziehung zwischen dem Herrn und dem Menschen, und nun, da der Bund geschlossen werden soll, wird es entscheidend und unterscheidend. Gott spricht, sein Wort wird Israel durch Mose überbracht, der Gott sodann die Antwort des Volkes überbringt. Die Vermittlung durch Mose ist demnach grundlegend und dient der Weitergabe eines Wortes, das Hörer und Sprecher braucht, weil es sonst unverbindlich bleibt wie ein leerer Hall. Doch nicht nur das Wort, auch das Sehen spielt eine Rolle, wenngleich es paradoxe Züge annimmt. Die Israeliten erleben ein beeindruckendes Schauspiel von Naturerscheinungen - Gott aber sehen sie nicht. Tatsächlich ist es Gottes Unzugänglichkeit, die hier überdeutlich wird. Er ist der Heilige, das heißt der Besondere, der Gesonderte. Gleichwohl verweisen Zeichen auf seine Gegenwart, auf sein Handeln, auf seine verändernde Kraft. Sein Antlitz bleibt unzugänglich und ist doch nicht fern, nicht fremd. Mit seinem Wort und mit seinen Zeichen, die seine Gegenwart anzeigen, wird er unter den Menschen gegenwärtig. Der Tag wird kommen, da er durch Jesus, sein Wort, das Fleisch annimmt, selbst auf die Erde herabsteigt.


23/07/2015
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