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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Priester und Märtyrer der Liebe Maximilian Kolbe. Im Konzentrationslager Auschwitz nahm er den Tod auf sich, um einem anderen Mann das Leben zu retten.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das ist das Evangelium der Armen,
die Befreiung der Gefangenen,
das Augenlicht der Blinden,
die Freiheit der Unterdrückten.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Das Buch Josua 24,1-13

Josua versammelte alle Stämme Israels in Sichem; er rief die Ältesten Israels, seine Oberhäupter, Richter und Listenführer zusammen, und sie traten vor Gott hin.

Josua sagte zum ganzen Volk: So spricht der Herr, der Gott Israels: Jenseits des Stroms wohnten eure Väter von Urzeiten an [Terach, der Vater Abrahams und der Vater Nahors] und dienten anderen Göttern.

Da holte ich euren Vater, Abraham, von jenseits des Stroms und ließ ihn durch das ganze Land Kanaan ziehen. Ich schenkte ihm zahlreiche Nachkommenschaft und gab ihm Isaak.

Dem Isaak gab ich Jakob und Esau, und ich verlieh Esau das Bergland Seïr, damit er es in Besitz nahm. Jakob aber und seine Söhne zogen nach Ägypten hinab.

Dann sandte ich Mose und Aaron und strafte Ägypten durch das, was ich in Ägypten tat. Danach habe ich euch herausgeführt

[ich führte eure Väter heraus] aus Ägypten, und ihr seid ans Meer gekommen. Die Ägypter aber verfolgten eure Väter mit Wagen und Pferden bis zum Schilfmeer.

Da schrien eure Väter zum Herrn, und er legte zwischen euch und die Ägypter eine Finsternis und ließ das Meer über sie kommen, so daß es sie überflutete. Mit eigenen Augen habt ihr gesehen, was ich in Ägypten getan habe. Dann habt ihr euch lange in der Wüste aufgehalten.

Ich brachte euch in das Land der Amoriter, die jenseits des Jordan wohnten. Sie kämpften mit euch, aber ich gab sie in eure Gewalt; ihr habt ihr Land in Besitz genommen, und ich habe sie euretwegen vernichtet.

Dann erhob sich der König Balak von Moab, der Sohn Zippors, und kämpfte gegen Israel. Er schickte Boten zu Bileam, dem Sohn Beors, und ließ ihn rufen, damit er euch verflucht.

Ich aber wollte keinen Fluch von Bileam hören. Darum mußte er euch segnen, und ich rettete euch aus seiner Gewalt.

Dann habt ihr den Jordan durchschritten und seid nach Jericho gekommen; die Bürger von Jericho kämpften gegen euch, ebenso die Amoriter, die Perisiter, die Kanaaniter, die Hetiter, die Girgaschiter, die Hiwiter und die Jebusiter, und ich gab sie in eure Gewalt.

Ich habe Panik vor euch hergeschickt. Sie trieb sie vor euch her [die beiden Könige der Amoriter]; das geschah nicht durch dein Schwert und deinen Bogen.

Ich gab euch ein Land, um das ihr euch nicht bemüht hattet, und Städte, die ihr nicht erbaut hattet. Ihr habt in ihnen gewohnt, und ihr habt von Weinbergen und Ölbäumen gegessen, die ihr nicht gepflanzt hattet.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Menschensohn
ist gekommen, um zu dienen,
wer groß sein will
mache sich zum Diener aller.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Josua versammelt alle Stämme und die Ältesten Israels und ruft ihnen die ganze lange Heilsgeschichte in Erinnerung, die sie bis hierher geführt hat. Wir dürfen die Geschichte der Liebe Gottes niemals vergessen, an deren Früchten wir uns heute erfreuen. Ihrer zu gedenken, befreit uns von der Versuchung des Stolzes, der sich so gerne mit dem schmückt, was einzig und allein Geschenk ist. Die Erinnerung hilft uns zu begreifen, wie sehr wir selbst die Früchte einer Liebe sind, die so viel größer ist als wir kleinen Menschen, und dass diese Liebe nicht bei uns beginnt, wie wir in unserer Ichbezogenheit vielleicht gerne glauben möchten. Gott will das Volk Israel nicht demütigen. Die Menschen denken oft, ihr Geltungsdrang mache die anderen froh und helfe ihnen, zu sich selbst zu finden. Nein. Die Menschen sind dann froh, wenn sie sich daran erinnern, wie sehr ihr Leben geliebt wird, und wenn sie diese Liebe spüren. Wahrer Geltungsdrang besteht nicht darin, sich durchzusetzen, sondern der Liebe zu entsprechen, die man empfängt, sich ihrer bewusst zu werden und sich in ihr zu verlieren! Auch Jesus wird den Seinen sagen, dass sie ohne ihn nichts tun können. Damit demütigt er sie nicht, sondern lässt sie spüren, wie sehr sie geliebt werden. Gott erinnert auch daran, dass das, was die Israeliten haben, nicht die Früchte ihres Mutes und ihrer Stärke sind. Wenn das Volk Gottes wie jedes andere Volk auf seine Stärke vertraut, dann verliert es, denn Israels wahre Stärke ist die Liebe, ist der Beistand Gottes. Wir alle ernten, wo wir nicht gesät haben, pflücken Früchte, die andere sich gewünscht haben. Dies zu begreifen und uns daran zu erinnern, befreit uns von der Vorstellung, etwas verdient zu haben, etwas zu besitzen. Es hilft uns, uns an Früchten zu erfreuen, die nicht die unseren sind. Alles ist Geschenk, und nur das macht uns wahrhaft glücklich.


14/08/2015
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