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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ägidius. Er war ein Mönch aus dem Osten, der in den Westen kam, in Frankreich lebte und Vater vieler Mönche wurde. Der Name der Gemeinschaft Sant’Egidio geht auf die ihm geweihte Kirche in Rom zurück. Gedenken an den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und Gebet für das Ende aller Kriege. Für die orthodoxe Kirche beginnt das Kirchenjahr.


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Geist des Herren ruht auf dir,
der von dir geboren wird, wird heilig sein.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der erste Brief an die Thessalonicher 5,1-6.9-11

Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben.

Ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht.

Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen.

Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, so daß euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann.

Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.

Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein.

Denn Gott hat uns nicht für das Gericht seines Zorns bestimmt, sondern dafür, daß wir durch Jesus Christus, unseren Herrn, das Heil erlangen.

Er ist für uns gestorben, damit wir vereint mit ihm leben, ob wir nun wachen oder schlafen.

Darum tröstet und ermahnt einander, und einer richte den andern auf, wie ihr es schon tut.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Hier sind, Herr, deine Diener,
uns geschehe nach deinem Wort.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus möchte die Thessalonicher vor dem Verlangen warnen, Zeit und Stunde der Ankunft Jesu erfahren und berechnen zu wollen. Er „kommt wie ein Dieb in der Nacht“. Außerdem hat Jesus selbst den Jüngern angekündigt: „Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht“ (Lk 12,39). Der Dieb kommt leider immer unerwartet. So wird es auch mit der Ankunft Christi sein. Die einzige Sicherheit, die wir hinsichtlich des letzten Tages hegen können, ist die Sicherheit darüber, dass er plötzlich und unerwartet kommen wird. Deshalb ist es nötig, die ganze Nacht zu wachen. Für alle, die gedankenlos, in „Friede und Sicherheit“ leben, wird der Tag des Herrn plötzlich kommen und wie ein Verderben über sie hereinbrechen, wie ein großer Schmerz, vor dem es kein Entrinnen gibt. So wird es vielen gehen, wie auch jenem einfältigen Reichen, der zu sich selbst sagte: „Nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freu dich des Lebens!“ (Lk 12,16-20). Der Apostel ruft dazu auf, immer nüchtern und wachsam, das heißt „Söhne des Lichts“, „Söhne des Tages“ zu sein, die im Licht des Wortes Gottes und in der Helligkeit der Liebe leben. Wer das Wort nicht hört, lebt „im Finstern“ und verhält sich wie einer, der „schläft“. Der Mensch des Tages ist nüchtern im Umgang mit sich selbst und lässt sich nicht von den eigenen Sorgen erdrücken. Vielmehr ist er für den guten Kampf des Glaubens gerüstet, um das Böse zu besiegen und das Gute gewinnen zu lassen. Er versteht es, die geeigneten Waffen anzulegen. Paulus schreibt an die Römer: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe. Darum lasst uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichts“ (Röm 13,12). An die Epheser schreibt er: „Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen … Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt“ (Eph 6,11ff). Die wichtigsten Waffen sind Glaube, Liebe und Hoffnung. Es sind die Waffen Gottes, die den Sieg sichern oder ihn vielmehr schon in sich tragen, wenn sie der Gläubige bei sich hat und verwendet. Denn der Herr hat die Gläubigen bereits in seiner Gemeinschaft versammelt und sie so für das Heil bestimmt. Doch dies ist keine Bestimmung, die uns einfach so zufällt. Der Glaube ist ein Geschenk, aber kein zufällig gegebenes, sondern er erfordert immer die persönliche Begegnung mit Jesus. Das Heil ist nichts anderes als ein Verweilen in dieser Begegnung. Deshalb - „ob wir nun wachen oder schlafen“ - leben wir vereint mit ihm. Der Himmel ist Jesus, und Jesus ist auch das Leben in Fülle. Darin liegt unsere Seligkeit.


01/09/2015
Gedenken an die Mutter des Herrn


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