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Das tägliche Gebet


 
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Ikone des
Heiligen Antlitzes
Kirche von Sant'Egidio
Rom

Gedenken an den heiligen Ignatius, Bischof von Antiochien. Er wurde zum Tod verurteilt, nach Rom gebracht und starb dort als Märtyrer († 107).


Lesung des Wortes Gottes

Halleluja, halleluja, halleluja.

Jeder, der lebt und an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Der Brief an die Römer 4,13.16-18

Denn Abraham und seine Nachkommen erhielten nicht aufgrund des Gesetzes die Verheißung, Erben der Welt zu sein, sondern aufgrund der Glaubensgerechtigkeit.

Deshalb gilt: «aus Glauben», damit auch gilt: «aus Gnade». Nur so bleibt die Verheißung für alle Nachkommen gültig, nicht nur für die, welche das Gesetz haben, sondern auch für die, welche wie Abraham den Glauben haben.

Nach dem Schriftwort: Ich habe dich zum Vater vieler Völker bestimmt, ist er unser aller Vater vor Gott, dem er geglaubt hat, dem Gott, der die Toten lebendig macht und das, was nicht ist, ins Dasein ruft.

Gegen alle Hoffnung hat er voll Hoffnung geglaubt, daß er der Vater vieler Völker werde, nach dem Wort: So zahlreich werden deine Nachkommen sein.

 

Halleluja, halleluja, halleluja.

Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen,
so spricht der Herr.

Halleluja, halleluja, halleluja.

Paulus erklärt, dass das Heil seit Anbeginn der Geschichte aus dem Glauben erwächst. Er erinnert an das Buch Genesis, das von der Bekehrung Abrahams erzählt. An einer früheren Stelle desselben Briefs schreibt der Apostel: „Abraham glaubte Gott und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet“ (Röm 4,3; vgl. Gen 15,6). Das Leben Abrahams ist ein Zeugnis für die Kraft, die aus dem Glauben erwächst. Denn er wurde durch den Glauben und nicht durch die Werke gerecht gemacht, die er vollbracht hatte. Er vertraute dem Herrn voll und ganz und auch ohne klare und eindeutige Zusagen. Deshalb wird er gerecht genannt. Gott hat ihn um seines Glaubens willen gerecht gemacht und ihn gerettet. Abraham wird also zu einem Beispiel des durch den Glauben gerechtfertigten Gläubigen, weil er dem Wort Gottes Glauben geschenkt hat. Deshalb kann der Apostel sagen, dass Abraham „der Vater aller“, der Vater aller Gläubigen ist. Seines Glaubens wegen hat der heilige Patriarch ein anderes Schicksal erfahren: Weil er sich ganz dem anvertraute, der ihn gerufen hatte, wurde er aus der Knechtschaft seiner selbst, seiner Werke und seiner Traditionen befreit. Gewiss nicht um seiner klaren Vorstellungen oder seiner sicheren Überzeugungen, sondern um seines Glaubens willen verließ Abraham seine Heimat und machte sich auf den Weg, einem unbekannten Schicksal entgegen. Aus unbedingtem und vorbehaltlosem Glauben an Gott brachte er sogar seinen einzigen Sohn Isaak auf den Berg, um ihn zu opfern – und erhielt ihn von Gott zurück. Auf diesen Weg, lädt Paulus auch die ein, die Jesus als Herrn annehmen.

Gebet der Vigil


17/10/2015
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